Erstellt am 13. April 2016, 05:04

von Manuel Mattes

Loks lockten Promis. Stasshofer Heizhaus zog auch dieses Jahr wieder alle Register, um seine Besucher in den „Bann der Bahn“ zu ziehen.

 |  NOEN, Manuel Mattes
Wenn das Eisenbahnmuseum zum traditionellen „Andampfen“ nach dem Winter lädt, sind Promis nicht weit – das war auch dieses Jahr – trotz der kurzfristigen Absage von Justizminister Wolfgang Brandstetter – nicht anders.

Nach feierlichen Eröffnungsworten von Landesrat Karl Wilfing und SP-Bürgermeister Ludwig Deltl nahm Heizhaus-Präsident Andreas Kisling die Gäste, die trotz der widrigen Verhältnisse überaus zahlreich erschienen waren, mit auf eine Reise in längst vergangene Tage – in eine Epoche, in der „Wiesel“ und „Intercity“ noch lange nicht erdacht waren und stattdessen noch regelrechte „Dampfrösser“ die Schienen unsicher machten. Zu bestaunen gab es unter anderem die legendäre „17c 372“, Baujahr 1891 und damit die älteste Schnellzuglok Österreichs.

Akkulok ist eines der neuen Prunkstücke

Besonders stolz ist man auch auf die jüngste Neuerwerbung des Strasshofer Heizhauses – eine sehr seltene Akkulok, die in Zeiten des Klimawandels zukunftsträchtiger denn je anmutet und einen Betrieb ganz ohne Hochspannungsleitung ermöglicht.

Den Abschluss der Parade bildete schließlich der „Blaue Blitz“, ein Schnellzug-Dieseltriebwagen der ÖBB, der nach umgehenden Renovierungsarbeiten nun wieder in neuem Glanz erstrahlt und bereits ungeduldig seiner im Juni stattfindenden Jungfernfahrt ins Mürztal harrt.