Gänserndorf

Erstellt am 14. Mai 2017, 21:14

von Stefan Havranek

„Viel mehr als Kornkammer“. Die Region, die Wien und Bratislava verbindet, präsentierte ihre vielen Schätze im Herzen der Bundeshauptstadt.

Das gab es noch nie: Erstmals zeigte sich das Marchfeld auf einer Bühne in Wien und präsentierte einem breiten Publikum am Michaelerplatz die Vorzüge dieser oft unterschätzten Region.

„Ein voller Erfolg, das Marchfeld bei Kaiserwetter in der Kaiserstadt, diese prächtige Veranstaltung hat unsere Erwartungen sogar noch übertroffen“, jubilierte Regionalkoordinator Otto Kurt Knoll, der federführend bei der Organisation dieses einzigartigen Events war.

Nach erfolgreichem Spargelstechen bekam VP-Landesrätin Barbara Schwarz einen Korb mit Marchfelder Schätzen. Da schaute auch Raasdorfs VP-Bürgermeister Walter Krutis neugierig.  |  Havranek

Ihm imponierte die Geschlossenheit, mit der die Region inmitten der Bundeshauptstadt auftrat: „Ob Politik, Wirtschaft, Kultur, Landwirtschaft – alle ziehen an einem Strang und der große Zuspruch – nicht nur NÖs VP-Landesrätin Barbara Schwarz und der Wiener SP-Stadtrat Michael Ludwig erwiesen uns die Ehre, sondern auch unglaublich viele Touristen und Wiener – gibt uns recht.

Wir freuen uns über jeden, der den Namen ,Marchfeld‘ heute zum ersten Mal gehört hat.“ Und das waren garantiert viele Menschen, denn der zentral gelegene Michaelerplatz wird sowohl von Wienern als auch von Touristen in großer Fülle frequentiert.

Neben den zahlreichen Marchfelder Betrieben, die an ihren Ständen ihre „Schätze“ feilboten, gab es auch ein umfangreiches Programm – ob auf der großen Bühne am Platz oder im angrenzenden Looshaus, Langeweile kam nie auf: Volkstanzgruppe, Frühschoppen mit dem Marchfelder Bläserkreis, Bieranstich und Spargelstechen, Quadrillen-Tanz, Theater-Vorführungen, Platzkonzert mit dem Musikverein Deutsch-Wagram, eine Lesung von Roman Klementovic, Walzer-Workshop und Festkonzert des Streichquartetts der Philharmonie Marchfeld – die Region zeigte, was sie zu bieten hat.

"Müssen verborgene Schätze aufpolieren"

Das goutierte auch Landesrätin Schwarz in ihrer Rede: „Wieder einmal zeigt sich, das Marchfeld ist nicht nur die Kornkammer, sondern ein auf allen Ebenen fruchtbares Gebiet ist – ob kulturell, historisch, landschaftlich oder aus Sicht des Naturschutzes. Die Wiener wissen jetzt, dass sie einen Schatz vor der Haustür haben.“

Das betonte auch VP-Landtagsabgeordneter René Lobner: „Ich bin fasziniert von der Geschlossenheit – Politiker, Funktionsträger und Opinion-Leader, alles was Rang und Namen hat, ist heute hier versammelt, um gemeinsam auf das große Ziel Landesausstellung 2021 hinzuarbeiten. Wir müssen unsere verborgenen Schätze aufpolieren und sie sichtbar machen, denn so sieht das Marchfeld mit Sicherheit einer goldenen Zukunft entgegen.“

zVg

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