Erstellt am 04. April 2016, 11:53

von APA/Red

Mündliche Verhandlung im UVP-Verfahren für Marchfeld Schnellstraße. In Gänserndorf beginnt am Dienstag die bis Freitag anberaumte mündliche Verhandlung im UVP-Verfahren für die Marchfeld Schnellstraße (S8), Abschnitt West (Knoten S1/S8 - Gänserndorf/Obersiebenbrunn).

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Das Umweltverträglichkeits-Gutachten ist zuletzt ein Monat lang in den Gemeinden öffentlich aufgelegt gewesen.

Der Abschnitt West der geplanten S8 ist 14,4 Kilometer lang, die Gesamtkosten sind mit 310 Millionen Euro veranschlagt. Geplanter Baubeginn ist 2017, die Verkehrsfreigabe ist für 2019/20 vorgesehen.

Die Asfinag sieht in der S8, die letztlich bis zur slowakischen Grenze führen soll, "eines der wichtigsten Straßenbauprojekte im Osten von Niederösterreich", zumal es derzeit nördlich der Donau "keine hochrangigen Straßenverbindungen Richtung Osten" gebe. Mit der Verbindung würden zudem "die Ballungsräume Wien und Bratislava noch enger angebunden werden". Nicht zuletzt verweist die Asfinag auf die "Entlastung für 18.000 Anrainer" an der bestehenden B8.

Während der einmonatigen Auflage des Umweltverträglichkeits-Gutachtens bis zum (heutigen) Montag hatten die Bürger die Möglichkeit, Einblick zu nehmen und ihre Stellungnahmen einzubringen. Die von Dienstag bis Freitag anberaumte mündliche Verhandlung findet in der Arbeiterkamme Gänserndorf statt und beginnt an allen Tagen um 9.00 Uhr.

Die NÖN berichtete ausführlich: