Erstellt am 08. Juni 2016, 06:00

von Robert Knotz und Thomas Schindler

Nach Krach kein Obdach. Beziehungsdrama: Nach einem Streit, bei dem eine 39-Jährige ihren Partner (34) geschlagen haben soll, wurde die Frau samt ihrem einjährigen Sohn des gemeinsamen Hauses verwiesen.

In Strasshof soll es zu einem Beziehungsstreit gekommen sein, wobei aber nicht - wie üblich - der Mann, sondern die Frau eine Wegweisung bekam.  |  NOEN, Shutterstock/Lakov Filimonov (Symbol)

In der Marktgemeinde ist es kürzlich zu einem ungewöhnlichen Vorfall gekommen: Eine 39-jährige Strasshoferin soll ihren 34-jährigen Lebensgefährten geschlagen haben.

Die alarmierte Polizei verwies daraufhin die Frau und deren 14 Monate alten Sohn des gemeinsamen Haushalts. Der Wiener Rechtsanwalt Karl Schön, er vertritt die 39-Jährige, zeigt sich im NÖN-Gespräch empört: „Die Frau steht jetzt auf der Straße.“

Dem Vorfall soll ein Streit vorangegangen sein, der darin gipfelte, dass die Strasshoferin ihren Partner geschlagen und durch Kratzen im Gesicht verletzt haben soll. Laut dem Anwalt war der Mann – von Beruf Bauarbeiter – zu seinen Nachbarn geflüchtet und wartete dort das Eintreffen der Polizei ab.

Mit den Beamten sei der 34-Jährige dann in die Wohnung zurückgekehrt und selbst vor den Augen der Polizei sollen zwischen den Streitparteien die Fetzen geflogen sein.

Am Freitag entspannte sich die Lage: Der 34-Jährige ließ das Betretungsverbot behördlich aufheben. Seine Lebensgefährtin und ihr Kind durften somit wieder nach Hause.

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