Bad Pirawarth

Erstellt am 27. Juli 2016, 05:00

von Markus Glück

Bad Pirawarth als Tourismus-Krösus. Kurort verzeichnet gegenüber 2015 ein Plus von 3,2 Prozent. Der gesamte Bezirk weist Rückgang um 5,4 Prozent auf.

Dank des Kurzentrums ist Bad Pirawarth die Tourismushochburg im Bezirk Gänserndorf.   |  Edith Mauritsch

Eine positive Bilanz zieht die Tourismusregion Weinviertel für die ersten Monate im Geschäftsjahr 2016. In Summe konnte das Landesviertel 150.930 Nächtigungen verzeichnen, was eine Steigerung von rund zehn Prozent bzw. 14. 000 Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet.

Für diese erfreuliche Zwischenbilanz gibt es laut Hannes Weitschacher, Geschäftsführer des Weinviertel Tourismus, mehrere Gründe: „Zum einen haben einige Hotel und Beherbergungsbetriebe konsequent in den Ausbau der touristischen Infrastruktur investiert, zum anderen profitiert das Weinviertel aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage auch immer mehr von Geschäftsreisen“.

Während die Bezirke Korneuburg und Mistelbach für das Jahr 2016 ein Plus ausweisen, verzeichnet der Bezirk Gänserndorf allerdings einen Rückgang von 5,4 Prozent. „Gab es von Jänner bis April 2015 noch 67.015 Nächtigungen, waren es in diesem Jahr nur mehr 63.398 Übernachtungen. „Hauptschuldiger“ für das Minus ist Orth an der Donau, wo die Nächtigungen um 3.673 zurückgegangen sind (-65,7 Prozent).

Den meisten Zuwachs, nämlich 155,3 Prozent, verzeichnete Hohenau an der March, allerdings stiegen die Zahlen von nur 38 auf 97 Beherbergungen. Einen großen Sprung machte auch Deutsch-Wagram. Der Ort freut sich über ein Plus von 95,1 Prozent (9.645 Nächtigungen). Tourismus-Krösus bleibt dank des Kurzentrums Bad Pirawarth. Insgesamt gab es dort 34.335 Übernachtungen (+3,2 Prozent).