Ringelsdorf-Niederabsdorf

Erstellt am 22. April 2017, 09:12

von Nina Wieneritsch

Zwei Alpakas entführt: Besitzer bitten um Mithilfe. Unbekannte stahlen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zwei der wertvollen Tiere von Weide eines Zuchtbetriebs. Eigentümer sind verzweifelt und bitten um Mithilfe.

privat

Auf einmal fehlten Fernando und Diego: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden in Niederabsdorf zwei Alpakas gestohlen. Sie gehören Familie Popp, die den Zuchtbetrieb "Weinviertel Alpaka" betreibt und sich den nicht spuckenden, südamerikanischen Verwandten der Lamas zur Gänze verschrieben hat.

"Uns geht es total schlecht - wir kennen unsere Tiere, haben sie auf die Welt gebracht", so Christine Popp, die die Ranch mit ihrem Mann Reinhard betreibt. Er war es auch, der am Freitagmorgen das Verschwinden der zwei Alpaka-Machos - so die korrekte Bezeichnung für die männlichen Tiere - bemerkt hatte.

Die Polizei wurde sofort informiert und außerdem sämtliche Verbände - bis nach Deutschland - informiert. Gibt es bereits Vermutungen, wer die schwarzen Alpakas entführt haben könnte? "Wir wohnen rund fünf Kilometer von der Staatsgrenze entfernt", hegt Popp einen Verdacht. Die Tiere seien zwar gechippt, können aber trotzdem, sind sie einmal im Ausland, nicht mehr gefunden werden.

Deshalb bittet die Familie nun alle um Mithilfe, hat sogar eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt, wenn sie Fernando und Diego wohlbehalten zurückbekommt. Wer etwas gesehen hat, soll sich bei Christine Popp unter Tel. 0664/732 943 13 melden.  Insgesamt 27 Alpakas leben derzeit in Niederabsdorf - bald wird es auch Nachwuchs geben. Die Preise für die Tiere starten bei etwa 1.500 Euro - nach oben hin gibt es, etwa vergleichbar mit der Pferdezucht, keine Grenzen.