Obersiebenbrunn

Erstellt am 19. Oktober 2016, 05:01

von Markus Szelnekovics

Bahnhof: Anrainer in Angst. Nach Mopeddiebstählen kocht Volksseele hoch: Sicherheitsgefühl rund um die Haltestelle Siebenbrunn ist im Keller. ÖBB und Gemeinde beschlossen kurzfristige Maßnahmen.

Die Pendler am Bahnhof Siebenbrunn-Leopoldsdorf sind nicht zu beneiden. In der Vorwoche wurden hier wieder drei Mopeds gestohlen.  |  Smax

Vergangene Woche wurde der Bahnhof Siebenbrunn-Leopoldsdorf (auf Obersiebenbrunner Gemeindegebiet) erneut zum Tatort. Ein oder mehrere Unbekannte entwendeten drei Mopeds, bei einem weiteren Zweirad war bereits das Zündschloss geknackt. Der oder die Täter dürften beim versuchten Diebstahl gestört worden sein.

"Fast täglich kriminelle Taten"

Die Anrainer und Bahnbenützer sind verunsichert und sauer. Ein Pendler macht seinem Ärger lautstark Luft: „Dass den ÖBB alles egal ist, wissen wir. Aber dass die verantwortlichen Politiker diese Vorfälle einfach ignorieren, ist eine Katastrophe. Fast schon täglich kommt es am Bahnhof oder in der angrenzenden Siedlung zu einer kriminellen Tat.“

Bei einem weiteren Moped wurde das Zündschloss geknackt.  |  Smax

Im NÖN-Gespräch nimmt Obersiebenbrunns GO7-Bürgermeister Werner Pozarek zur Situation am Bahnhof Stellung: „Natürlich stelle ich mit Bedauern fest, dass die strafbaren Handlungen im Bahnhofsbereich zunehmen. Da Straftaten derzeit jedoch generell steigen, kann auch die Gemeinde keine hundertprozentige Sicherheit gewährleisten.“

Besprechung zwischen ÖBB und Gemeinde

Er halte laufenden Kontakt mit der zuständigen Polizeiinspektion. Diese versuche – soweit es personell möglich ist –, am Bahnhof vermehrt Präsenz zu zeigen. Bei einer kurzfristig am Freitag der Vorwoche angesetzten Besprechung der ÖBB mit der Gemeinde wurden nun erste Maßnahmen festgelegt, um für die Bahnkunden eine zufriedenstellende Lösung zu finden.

Pozarek hofft, dass die Situation dadurch etwas entschärft werden kann und das Sicherheitsgefühl der Gemeindebürger wieder steigt.

Die gesamte Story in der aktuellen Printausgabe der Gänserndorfer NÖN.

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