Obersiebenbrunn

Erstellt am 10. August 2016, 10:09

von Markus Szelnekovics

Täter im Gebüsch gestellt. Ein 42-Jähriger scheiterte beim Versuch, am helllichten Tag ins Haus von Familie A. einzubrechen. Kurioses Detail: Er war zuvor vom Schaffner aus dem Zug geworfen worden.

Ehepaar A. vor der aufgebrochenen Verandatür: Der Schock steht ihnen noch immer ins Gesicht geschrieben.  |  NOEN

Am helllichten Tag versuchte ein Einbrecher am Wochenende, ins Haus von Ehepaar A. einzubrechen. Als dieser gegen 10 Uhr vormittags plötzlich vor den Bewohnern stand, fing die 72-jährige Frau sofort lautstark an zu schreien, ihr Mann begann ebenfalls, auf den Einbrecher einzubrüllen. Der Täter ergriff daraufhin die Flucht und wurde vom Hausherrn bis zum Ausgang verfolgt. Währenddessen alarmierte die Gattin die Exekutive.

Revier-Inspektor Martin E. machte sich auf die Suche nach dem Täter und wurde unweit des Grundstücks fündig: Er entdeckte den in einem Gebüsch versteckten Mann und konnte diesen noch vor dem Eintreffen der Verstärkung festnehmen.

Bei der Einvernahme des gescheiterten Einbrechers stellte sich heraus, dass der Pole schon in seinem Heimatland eine 20-jährige Haftstrafe abgesessen hatte. Brisantes Detail: Der 42-Jährige war an der Bahnstation in Obersiebenbrunn vom Schaffner aus dem Zug geworfen worden, weil er weder einen Fahrschein noch Geld bei sich hatte.

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Revierinspektor Martin E. zeigt auf die Stelle, an der der Einbrecher über den Zaun geklettert war.  |  NOEN