Erstellt am 21. November 2015, 04:03

von Jürgen Nemec

Philharmonie trumpft auf. Gemeinsam mit drei Chören und Top-Solisten präsentiert das Orchester am 28. November und 6. Dezember Beethovens „Neunte“.

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Wenn es einen sinfonischen Superlativ gibt, dann gehört er unbestritten der „Neunten“: Beethovens Symphonie Nr. 9 ist der Gipfel der Musik als Band der Verständigung, sein Appell an die Humanität ist von einer Aktualität und Brisanz, die im Hier und Heute größer nicht sein könnte. Was könnte schließlich dringlicher sein als die tönend sich auftürmende Botschaft der Mit-Menschlichkeit und Geschwisterlichkeit, die weiß, dass wir nur in einem Solidar- und Freiheitsraum von Du und Du bestehen können.

Die Philharmonie Marchfeld mit Dirigentin Bettina Schmitt stellt sich dem Superlativ des Sinfonischen und bringt das Werk mit dem ohne Zweifel ambitioniertesten Konzertereignis in ihrer Geschichte Beethovens Neunte. Am 28. November wird Beethovens Opus 125 um 19.30 Uhr im Stadtsaal von Mistelbach, am 6. Dezember um 17 Uhr in der Gänserndorfer Stadthalle erklingen. Drei Chöre – „Vocapella Strasshof“, „Chor con cor“ und „Schola cantorum“ – werden an dem Riesenprojekt mitwirken.

Und auch die Solisten können sich sehen lassen: Tenor Jörg Schneider und Bariton Günter Haumer sind Mitglieder der Volksoper. Die junge Sopranistin Alexandra Scholik ist Gewinnerin mehrerer internationaler Wettbewerbe. Die Altstimme wird von Mezzosopranistin Maida Karisik übernommen, ehemaliges Ensemblemitglied der Wiener Volksoper und Solistin an der thüringischen Staatsoper.