Erstellt am 03. März 2016, 05:04

von Nina Wieneritsch

Pläne für Spar-Markt noch nicht vom Tisch. Auf ehemaligem Zielpunkt-Areal soll bald Bipa eröffnen. Nun wird spekuliert, ob Spar im Ort baut. Dieser dementiert vorerst.

SP-Bürgermeister Robert Freitag: »Die ,Spar'-Pläne sind noch nicht ad acta gelegt.«  |  NOEN, Gemeinde

Wie die NÖN vergangene Woche exklusiv berichtete, kaufte die Rewe-Gruppe den ehemaligen Zielpunkt-Standort an der Bernstein Straße und richtet dort eine Filiale des Drogeriemarkts Bipa ein.

Bipa bietet Zielpunkt-Mitarbeitern neue Dienstverträge

Was passiert mit den ehemaligen Angestellten? „Bipa hat als Handelsfirma der Rewe International AG jedenfalls allen Zielpunkt-Mitarbeitern, die an diesem Standort beschäftigt waren, einen neuen Dienstvertrag angeboten“, so Rewe-Group-Pressesprecher Paul Pöttschacher gegenüber der NÖN.

Die bestehende Bipa-Filiale am Rathausplatz wird wohl schließen, seitens der Rewe-Group äußert man sich aber nicht und bittet „um Verständnis, dass wir dazu derzeit keine Auskunft geben können“.

Angesichts der Tatsache, dass nun also ein Lebensmittelgeschäft einem Drogeriemarkt gewichen ist, hört man aus der Bevölkerung, dass die Supermarkt-Kette Spar eine Filiale in der Gemeinde eröffnen will. Unternehmenssprecherin Nicole Berkmann schafft die Gerüchte aber vorerst aus der Welt: „Seitens des Spar-Konzerns ist derzeit nichts geplant.“

Freitag: ,Spar‘-Pläne sind noch ad acta gelegt“

Laut SP-Bürgermeister Robert Freitag ist das Thema Spar aber noch nicht vom Tisch. Das Unternehmen könne zwar noch keine Auskunft geben, solange der Vorstand nichts beschlossen habe, nach einem Gespräch mit dem Investor könne Freitag aber sagen, dass „die Pläne noch nicht ad acta gelegt sind“. Das würde auch dem Wunsch der Bevölkerung entsprechen, zumal Hohenau bis 2011 einen gut gehenden Spar-Markt hatte.

Hat die Gemeinde nach dem Ende von Zielpunkt genug Supermärkte? SP-Ortschef Freitag: „Speziell wenn Spar baut, ist die Versorgung gewährleistet. Das Angebot wird gut angenommen – von den Leuten aus der Region und der Slowakei.“ Im Zusammenhang mit dem Zielpunkt-Aus sei in erster Linie wichtig, dass die Arbeitsplätze der ehemaligen Mitarbeiterinnen bestehen bleiben – auch, wenn diese in die Bipa-Filiale, die übrigens viel Umsatz mache, verlagert werden.