Erstellt am 09. September 2015, 11:37

von Edith Mauritsch

Platznot hat bald ein Ende. Im November soll der Start für eine Erweiterung im Bereich der Volksschule und Neuen Mittelschule erfolgen. Das Prunkstück bildet ein begrüntes und gesichertes Flachdach.

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Ein großes Bauvorhaben beschäftigt die Gemeinde – in den nächsten Jahren entsteht in Ergänzung des Ensembles der Volksschule und der Neuen Mittelschule ein Zubau. Start soll im November sein, zwei Jahre Bauzeit sind kalkuliert. Der Schulbetrieb in beiden Schulen geht natürlich weiter.

Projekt geht nun in die Umsetzung

Nach langer Planungsphase mit etlichen Planänderungen geht das Projekt nun in die Umsetzung. Kernstück ist ein Zubau Richtung Optimum mit Verbindungstrakt. In dem neuen, futuristisch anmutenden Gebäude wird nicht nur Platz für Klassenräume, sondern auch für Lehrerzimmer und Lehrmittelkammer sein. Diese Räumlichkeiten fehlten bislang in der Volksschule gänzlich. Als Glanzstück wartet der Zubau mit einem begrünten und gesicherten Flachdach auf, eine Nutzung als Pausenraum und Begegnungsort ist angedacht. Das Grundstück stellte die Gemeinde zur Verfügung.

Barrierefreier Zugang für Volksschule

Durch einen Umbau erhält die Volksschule einen barrierefreien Zugang und vor allem einen eigenen Eingang. Trennwände sorgen für größere Klassenzimmer und können flexibel auf die Schüleranzahl angepasst werden. Künftig stehen auch Handarbeitsräume für textiles und technisches Werken zur Verfügung. Das denkmalgeschützte Gebäude wird schon jetzt größtenteils von der Neuen Mittelschule genützt.

Gesamtkosten von rund 5,4 Millionen Euro

Das Projekt war in der Planungsphase nicht unumstritten. Die ursprünglich in Erwägung gezogene Aufstockung der Volksschule fand nicht die Zustimmung des Lehrkörpers. Zu lange Wege und die Problematik der Pausenbeaufsichtigung waren nur einige der Gegenargumente. So setzte man sich im Frühjahr nochmals an einen Tisch, mit der finalen Lösung sind alle einverstanden.

SP-Bürgermeisterin Claudia Weber streut dem Bundesdenkmalamt Rosen: „Ich bedanke mich im Namen der Gemeinde für die hervorragende Zusammenarbeit.“ Die Gesamtkosten schlagen mit rund 5,4 Millionen Euro zu Buche, davon geht ein großer Teil zu Lasten der Gemeinde, der Rest wird über die Kopfquote des Schulverbandes finanziert.