Prottes

Erstellt am 08. Juli 2016, 05:30

Bürgerliste ortet Starre in Gemeinde. „In der Gemeinde geht nichts mehr“, lautet der Befund der Protteser Bürgerliste. VP-Vize Karl Demmer dementiert und verweist auf Investitionen in die Zukunft des Ortes.

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„Die Gemeinde ist eine einzige, unbeaufsichtigte Baustelle – in jeder Hinsicht. Das Ortsbild spiegelt den Zustand der Gemeinde wider – führungs- und konzeptlos wird eine Baustelle nach der anderen eröffnet und nirgends ist eine Fertigstellung in Sicht.“ – Die Bürgerliste „Pro Prottes“ spart nicht mit harschen Worten, wenn sie ihren Unmut über die Situation in Prottes ausdrückt.

Ortsbewohner und sogar VP-Mitglieder würden sich mit ihren Anliegen immer häufiger an die Vertreter der Bürgerlisten-Fraktion wenden und sie ermuntern, stärker ins Geschehen einzugreifen. „Das ehrt und freut uns, denn offensichtlich sind die Bürger überzeugt, dass in unseren Reihen die Kompetenz liegt, den Ort aus der Starre zu befreien“, so die „Pro Prottes“-Mandatare Sylvia Grünberger sowie Hermine und Gerhard Wawra unisono.

Betonen möchten sie in diesem Zusammenhang auch ihre Bereitschaft zur „konstruktiven Zusammenarbeit“. „Die Volkspartei bezeichnet uns ganz gerne als ,Nein-Sager-Truppe‘, das stimmt nicht. Von uns gibt es jederzeit ein klares ,Ja‘ zu einer Kooperation auf Augenhöhe.“


VP-Vize Karl Demmer: „Bei uns wird kräftig in die Zukunft investiert.“
 
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Wie reagiert VP-Vize Karl Demmer auf die Kritik der Bürgerliste? „Bereits im Sommer wird die Modernisierung der Gas- und Stromversorgung in der Lerchengasse abgeschlossen. Im September wird die Modernisierung im Bereich Bahnstraße (Gasleitungen, Wasseranschluss, Straßenbeleuchtung und zusätzliche Parkplätze) finalisiert. Wir investieren also kräftig in die Zukunft.“ Auch der kürzlich begonnene Kindergarten-Neubau liege im Zeitplan.

Ortet er ebenfalls, wie von der Bürgerliste behauptet, eine Zerrissenheit innerhalb der Volkspartei? „Das Team unterstützt Bürgermeisterin Christa Eichinger und mich mit aller Kraft bei der Erfüllung unserer Aufgaben für die Bürger“, so Demmer abschließend.