Erstellt am 11. November 2015, 14:08

von Manuel Mattes

Protteser Bahnstraße: Friedhof der Kuscheltiere?. RFJ-Bezirksobmann Markus Ripfl warnt vor "lebensgefährlicher Situation" auf der Protteser Bahnstraße. Mehrere Katzen seien bereits von Rasern überfahren worden.

Die Bahnstraße in Prottes: Hier ortet RFJ-Bezirksobmann großes Gefahrenpotenzial für Menschen und Tiere.  |  NOEN, Foto: Mattes
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Markus Ripfl, Bezirksobmann des Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ), ortet auf der örtlichen Bahnstraße ein massives Gefahrenpotenzial für Mensch und Tier: „Es ist lebensgefährlich, wie einige Autofahrer dort durchrasen. Wir wollten uns vor Ort ein Bild von der Lage machen und wären beinahe überfahren worden.“ Mehrere Haustiere seien bereits zu Schaden gekommen oder gar getötet worden, „und das, obwohl dort wegen der Bauarbeiten aktuell eine 30-km/h-Beschränkung gilt“, so der Politiker weiter.

Er fürchtet, dass demnächst auch Menschen den Rasern zum Opfer fallen könnten und fordert daher bauliche Maßnahmen, auch wenn er grundsätzlich gegen „Schikanen“ für Autofahrer sei: „Ich sehe hier eine Gefahr für Menschenleben, Tiere sind ja bereits gestorben.“ Mit dem Vorgehen der Gemeindeführung zeigt sich Ripfl nicht zufrieden: „Sie wurde bereits auf dieses Problem aufmerksam gemacht, scheinbar interessiert sie sich nicht wirklich dafür, welche Anliegen die Bürger haben.“

„Habe Zweifel an der Substanz der Kritik“

Was sagt VP-Vizebürgermeister Karl Demmer zur derzeitigen Situation auf der Bahnstraße und zu den Vorwürfen des RFJ-Bezirksobmanns? „Die von Markus Ripfl erhobene Kritik ist mir nicht bekannt. Ich zweifle allerdings an deren Substanz und Sachgehalt. In der Bahnstraße sind derzeit Einbauarbeiten im Gange.“

Und weiter: „Neben dem Einbau von Kanal und Gas wird zudem eine neue Straßenbeleuchtung installiert.“ Ripfl zeigt sich indes kämpferisch: „Ich werde den Bürgern zur Seite stehen und auf eine Lösung dieses Problems drängen.“