Erstellt am 29. April 2016, 05:04

von Erwin Nußbaum

RK-Chef gibt nicht auf. Rotkreuz-Wirbel / Nachdem unzufriedene Mitarbeiter Bezirksstellen-Leiter Johann Feigleine Wahlschlappe einbrachten, tritt dieser nach Aussöhnung am 30. Mai noch einmal an.

Johann Feigl tritt noch einmal zur Wahl des Bezirksstellen-Leiters an.  |  NOEN, Nußbaum

Die Wogen in der Marchegger Rotkreuz-Bezirksstelle sind vorerst geglättet: Bezirksstellen-Leiter Johann Feigl, der bei der vor wenigen Wochen erfolgten Führungs-Wahl nicht in seinem Amt bestätigt wurde (die NÖN berichtete), tritt bei der Wiederholungs-Abstimmung am 30. Mai noch einmal an und scheint sich mit den unzufriedenen Rotkreuz-Mitarbeitern versöhnt zu haben.

Dass der Urnengang noch einmal abgehalten werden muss, liegt daran, dass Johann Feigl bei der bereits zuvor erwähnten ersten Abstimmung nicht die erforderliche Mehrheit der abgegebenen Stimmen für sich verbuchen konnte, obwohl es keinen Gegenkandidaten gegeben hatte.

In weiterer Folge fassten die Unzufriedenen eine Liste mit Problemen innerhalb der Bezirksstelle ab, die aus ihrer Sicht die Arbeit dort erschweren – der Mangel an passender Bekleidung, veraltete Gebäude-Einrichtung wie Matratzen und nicht genehmigte Fortbildungen sind nur einige der Kritikpunkte. Feigl selbst gibt sich optimistisch: „Wir hatten innerhalb der Bezirksstelle eine intensive Aussprache und die Probleme werden nun unter Einbeziehung der Mitarbeiter angegangen. Veraltete Matratzen sollen keinesfalls das Problem sein.“

Einer der Gründe für die Unzufriedenheit der RK-Mitarbeiter war die aus ihrer Sicht mangelhafte Gebäude-Verwaltung.