Erstellt am 11. September 2015, 18:37

von Robert Knotz

Rossmann im Fadenkreuz. Krimi / Die Auersthaler Erfolgsautorin las in ihrer Heimatgemeinde aus ihrem neuesten Buch. Ein spannender Roman, der sich mit gesellschaftlich brisanten Themen beschäftigt. AUERSTHAL / Man konnte die buchstäbliche Stecknadel auf den Boden fallen

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Man konnte die buchstäbliche Stecknadel auf den Boden fallen hören, als Erfolgsautorin Eva Rossmann vergangene Woche Dienstag aus ihrem neuesten Krimi las. Der mittlerweile 17. Mira-Valensky-Roman tragt den Titel „Fadenkreuz“ und birgt neben viel Spannung auch gesellschaftlich brisante Themen wie die Ausbeutung der Textilarbeiterinnen in Vietnam oder Fremdenfeindlichkeit in Österreich an sich.

Spannender Stoff für Krimi-Fans

Die Geschichte handelt von einem vietnamesischen Restaurant in Wien, das den bezeichnenden Namen „Langes Leben“ trägt. Die Besitzerin Hanh wird auf offener Straße erschossen. Boulevardzeitungen spekulieren über „Ausländerfehden“ und Schutzgeld. Rechtsradikale sind über die Veränderung ihres ehemaligen Stammlokals wütend. Außerdem taucht die Frage auf, ob der Mord etwa mit der jungen Näherin Vui zu tun hat, die nach Österreich fliehen musste, weil sie früher illegale Streiks organisiert und brisantes Material über ihre Textilfabrik gesammelt hatte.

Rossmann lebt seit 1990 in Auersthal und lässt es sich nicht nehmen, ihre neu veröffentlichten Werke zuallererst in ihrer Heimatgemeinde vorzustellen. Winzer und bekennender Rossmann-Fan Josef Döllinger präsentiert zur Krimi-Spannung Kostproben seiner Weine und Starkoch Manfred Buchinger legte bei einem Buffet Hand an.

Die ersten Bücher verkauften sich wie die warmen Semmeln und am nächsten Tag ging es gleich nach Wien zur nächsten Präsentation.