Erstellt am 09. April 2016, 05:04

von Nina Wieneritsch

See-Idylle bleibt erhalten. Aufatmen in der Gemeinde: Nachdem vergangenes Jahr noch nicht sicher war, ob ein neuer Zulauf zum Gewässer installiert werden kann, ist jetzt alles unter Dach und Fach.

Der Gemeindeteich in Niederabsdorf wird auch weiterhin vom Fischereiverein betreut.  |  NOEN, Faltner

Das von SP-Bürgermeister Peter Schaludek einst im NÖN-Gespräch so bezeichnete „Schmuckstück der Gemeinde“ ist gerettet: Die Arbeiten für den Zulauf zum Gemeindeteich sollen nun starten, die Zukunft des Gewässers ist damit sprichwörtlich in trockenen Tüchern.

Noch vor einem Jahr war das noch nicht so sicher – ungewiss war, ob man als Sanierungsgemeinde Förderungen vom Land bekommen würde. „Wenn wir es nicht schaffen, bis nächstes Jahr einen neuen Zubringer zu installieren, haben wir keinen Teich mehr“, so der Ortschef damals im NÖN-Gespräch.

"Auf dem neusten Stand der Technik"

Nun soll die Installation des neuen Zulaufs innerhalb eines Monats abgeschlossen sein, „ist dann auf neuestem Stand der Technik und entspricht allen Umweltstandards, sodass der Fortbestand des Gemeindeteiches für die nächste Generation gesichert sein sollte“, so Schaludek.

Und auch die Pflege und Erhaltung der Anlage ist gewährleistet. Mit dem örtlichen Fischereiverein „Zander“ wurde nämlich die bestehende Zusammenarbeit vorzeitig und für die nächsten 20 Jahre vertraglich fixiert. Und nicht nur das: „Die Pachtvorauszahlung ist ein wesentlicher Beitrag zur Finanzierung.“

Der Großteil des Projekts wird jedoch mit Förderungen des Landes NÖ bezahlt. Für sämtliche Arbeiten, die heuer durchgeführt werden sollen (barrierefreier Zugang zur Kirche, Straßensanierungen), wurde der Gemeinde eine Summe in Höhe von etwa 300.000 Euro zugesagt. Über ÖVP-Parteischienen wurde eine zusätzliche Förderung von 30.000 Euro erreicht, wodurch 78 Prozent sämtlicher Kosten gedeckt sind.