Erstellt am 11. März 2016, 05:04

von Ulla Kremsmayer

Senioren im Sachsengang?. Noch immer ist unklar, was mit dem derzeit vor sich hin schlummernden Hotel passieren soll. Eine Donaustädterin träumt von einer Residenz für betagte Bürger.

Eines wollen die Abgebildeten nicht: Nur ein Asylquartier verhindern. Als das klargestellt wurde, rückten auch einige aus dem Bild  |  NOEN, Kremsmayer

Eva Imböck aus Wien besucht oft ihre Freundinnen im Marchfeld und immer wieder träumt sie von einer Seniorenresidenz der anderen Art, einem Ort, an dem die Älteren, sofern sie noch rüstig genug sind, im Garten werkeln, Kräuter und Gemüsebeete anlegen und pflegen sowie vielerlei Aktivitäten im Grünen machen könnten.

Das derzeit vor sich hin schlummernde „Hotel am Sachsengang wär‘ doch ein idealer Ort dafür“ sagte sie sich und trommelte nun Freunde und Bekannte dafür zusammen. Sie will mit dem Besitzer Kontakt aufnehmen und mit potenziellen Betreibern reden.

SP-Bürgermeister Hubert Tomsic hätte sie schon auf ihrer Seite: „Ja, das wäre eine sehr gute Idee und ein schöner Platz für die Senioren fehlt uns ohnehin.“ Freilich könne eine Gemeinde so ein Heim nicht betreiben, da müsste vorerst einmal das Land den Bedarf erheben und ein Betreiber gefunden werden.