Erstellt am 02. März 2016, 05:04

von Thomas Schindler

Sommerszene: Schneider wird Highlight. Austroblues-Musiker Norbert Schneider wird ebenso wie Austrorock-Legende Willi Resetarits (Ostbahn-Kurti) den Gästen der heurigen Open-Air-Veranstaltung einheizen.

Chartstürmer Nobert Schneider wird erstmals die Gänserndorfer Sommerszene beehren.  |  NOEN, privat

Die Katze ist aus dem Sack: Wie die NÖN erfuhr, stehen bei der diesjährigen Sommerszene (1. Juli bis 20. August) zwei bekannte Namen auf der Bühne: Der gebürtige Protteser Norbert Schneider, der mit seiner Blues-Musik bereits internationale Erfolge feiert, und das Wiener Original Willi Resetarits, besser bekannt als Ostbahn-Kurti.

Schneider rockt am 5. August den Kulturgarten hinter der Schmied-Villa, Resetarits wird seine „Liebeserklärung in Blues an den Wiener Dialekt“ schon am 22. Juli zum Besten geben. Erstmals in der Geschichte der Gänserndorfer Sommerszene ist auch ein italienischer Abend mit typischen Italo-Hits geplant, und zwar am 23. Juli. Das beliebte Live-Karaoke wird es natürlich auch wieder geben, nämlich am 19. August. Auf dem Programm steht auch ein „Rock in Tracht“, also rockige Blasmusik.

Kulturgarten wird adaptiert

Wolfgang Lehner, Obmann des Vereins KiG (Kultur in Gänserndorf), der die Sommerszene ausrichtet, freut sich schon auf die heurige Open-Air-Veranstaltung: „Die Gemeinde will den Kulturgarten adaptieren. Die Sitzgelegenheiten aus Holz sollen halbkreisförmig gegenüber der Bühne angebracht werden. Das Ganze hat dann einen Arena-Charakter.“ Laut Lehner sollen die Umbauarbeiten rechtzeitig vor dem Beginn der diesjährigen Sommerszene fertig sein.

Ansonsten kämpft der Vereinsobmann wie viele andere seiner „Leidensgenossen“ mit dem lieben Geld: „Es wird immer schwieriger, die Sommerszene zu finanzieren, weil leider immer mehr Sponsoren wegfallen.“ Mit den öffentlichen Geldern (Subventionen) und den freien Spenden der Besucher allein könne man nur schwer ein attraktives Programm auf die Beine stellen, so Lehner abschließend.