Erstellt am 05. Februar 2016, 05:03

von Erwin Nußbaum

Stadt fit für die Zukunft?. Studenten der Technischen Universität erarbeiteten in LehrveranstaltungKonzepte für Modernisierung Marcheggs. Präsentation der Vorschläge war voller Erfolg.

Je zwei Vortragende der sieben Studenten-Gruppen präsentierten ihre Vorschläge für die Marchegger Stadt-Entwicklung.  |  NOEN, Nußbaum

Mittwoch vergangener Woche ging im Speicher des örtlichen Schlosses die Projekt-Präsentation der Technischen Universität Wien (TU) zum Thema „Räumliche Entwicklungsplanung — MARCHEGG renzLandStadtMarchegg“ über die Bühne. Die Storchenstadt als wissenschaftliches Studienobjekt?

Was vielleicht anfangs etwas beunruhigend klingt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als möglicher Gewinn für die Storchenstadt. Bei dem Projekt hatten sich zahlreiche Studenten der TU im Rahmen einer Lehrveranstaltung mit Marchegg und dessen Entwicklungsmöglichkeiten beschäftigt.

Sieben alternative Stadtentwicklungs-Konzepte

Nach mehreren Monaten voller Ortsbegehungen und intensiver Arbeit konnten nun sieben alternative Stadtentwicklungs-Konzepte präsentiert werden. Sie unterscheiden sich zwar naturgemäß in vielen Punkten, verfolgen alles in allem aber nur ein Ziel:

Marchegg als Stadt fit für die Zukunft zu machen. So beinhalten die einzelnen Vorschläge zum Beispiel die bauliche Umgestaltung von Bahnhof und Hauptplatz im Sinne einer optischen Aufwertung und der Verbesserung der Zugänglichkeit. Aber auch eine bessere Repräsentation der Stadt im Internet wurde angeregt. Daneben sollen auch Marchegg als Marke gefördert und ortsspezifische Produkte sollen marktreif gemacht werden.

In fast allen Konzepten wird außerdem die Dreiteilung Marcheggs in Bahnhof, Stadt und Breitensee nicht als Hindernis, sondern als Chance gewertet. Den Abschluss der aufwendig gestalteten Präsentationen bildeten intensive Diskussionen zwischen den vortragenden Studenten und den interessierten Gemeindebürgern.

Laut VP-Bürgermeister Gernot Haupt sind zwar bereits einige der Vorschläge umgesetzt worden, wie viele Punkte der Studenten-Konzepte in Zukunft tatsächlich verwirklicht werden, bleibt vorerst aber unklar.