Erstellt am 10. Dezember 2015, 05:58

Staub wird nun gemessen.  Die Errichtungsgesellschaft hat der Behörde die verlangten Unterlagen geliefert und baut Emmisions-Messstelle.

Der Marchfeldkogel: Ein 40 Meter hoher Berg aus Baurestmassen, der zum Erholungsgebiet umgestaltet werden soll.  |  NOEN, zVg

Die Diskussionen um den 40 Meter hohen Erholungsberg nehmen kein Ende. Die Errichtungsgesellschaft Marchfeldkogel gab bekannt, dass sie eine Messstelle für Feinstaub im Bereich Glinzendorf errichten wolle. Eine diesbezügliche öffentliche Verhandlung zur Umweltverträglichkeits-Prüfung (UVP) am 15. Juli war nach stundenlangen Verhandlungen vertagt worden. Grund: Unvollständige Unterlagen.

Die Gesellschaft hat der Behörde am 30. November mit den Unterlagen zu den Themenbereichen Verkehr und Staub auch die aktuelle Verkehrszählung fristgerecht übermittelt. Da zuletzt strittig war, von welcher Vorbelastung durch Feinstaub auszugehen ist, wird die Errichtungsgesellschaft nach Abstimmung mit der Behörde nun die Messstelle für vier Monate auf eigene Kosten einrichten.

Ergebnisse im Mai 2016

Um die Ergebnisse dieser Messungen in das Verfahren einfließen lassen zu können, haben die Betreiber bei der Behörde um einen Verhandlungsaufschub für die Vorlage dieser Messdaten und einer darauf aufbauenden Auswirkungsprognose angesucht.

Die Ergebnisse der Messungen werden voraussichtlich im Mai 2016 vorliegen und für den Bereich Staub eine zusätzliche aktuelle Datenbasis zu einer objektiven Beurteilung der bestehenden Situation und des Vorhabens bringen.

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