Erstellt am 01. Mai 2016, 13:29

von NÖN Redaktion

Steinsack um Hals: Hund sollte ertrinken. Ein Mischlingsrüde war in der March ausgesetzt worden. "Beim nächsten Regen wäre er wohl ums Leben gekommen", so die FF Angern.

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"Wer ist zu so etwas fähig?", fragen sich nun alle angesichts der ungeheuren Gräueltat, die einen zwei bis vier Jahre alten Hund beinahe umgebracht hätte. Fischer hatten den Mischlingsrüden in der March entdeckt und Polizei sowie Feuerwehr alarmiert.

Sack mit Steinen am Halsband angebunden

Wie sich dann herausstellte, war mit einem Kabel ein Sack mit Steinen am Halsband des Tiers angebunden worden. „Vermutlich sollte der Hund ertrinken“, so Otto Vogl-Proschinger, Obmann des Mistelbacher Tierheims Dechanthof, wo das Tier nun untergebracht ist.

„Der tapfere, sehr zutrauliche Hund wurde ins Rettungsboot gehoben und mit den Feuerwehrjacken der Mitglieder gewärmt. Mit etlichen Streicheleinheiten brachten wir den entkräfteten Rüden ans österreichische Ufer, wo er sofort vom Tierarzt medizinisch untersucht wurde“, heißt es seitens der FF.

Hund stammt aus der Slowakei

Außerdem konnte der Chip erfolgreich ausgelesen werden – der Hund stammt aus der Slowakei. „Er hatte keine Möglichkeit, ans trockene Ufer zu kommen. Wie lange er bereits in der March war, ist uns nicht bekannt. Spätestens bei den nächsten stärkeren Regenfällen wäre er wohl qualvoll ums Leben gekommen. Deswegen bedanken wir uns bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit“, so die FF.