Strasshof an der Nordbahn

Erstellt am 30. Juli 2016, 05:00

von Robert Knotz

Kind zum Essen gezwungen? - Nun wendet sich das Blatt. Nach der Beschwerde über eine Pädagogin hat sich nun Elternbeirat zu Wort gemeldet und eine Unterschriftenaktion organisiert, die die Beschuldigte unterstützt.

Im Kindergarten Maulbeeralle wurde eine Vierjährige angeblich zum Essen gezwungen.  |  Knotz

Nach der Affäre rund um eine Kindergartenpädagogin, die eine Vierjährige zum Essen gezwungen haben soll, stellt sich nun der Elternbeirat schützend vor die Kindergärtnerin. Was war geschehen? Besagte Pädagogin soll das Kind mit den Worten „Wer nicht aufisst, wird bestraft“ derart verunsichert haben, dass die Kleine nun nicht mehr in den Kindergarten gehen will.

"Mit der Arbeit des Kindergartens zufrieden"

Der Elternbeirat des Kindergartens Maulbeerallee hatte eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen, bei der sich 78 Prozent der Eltern positiv für die Pädagogen in der Maulbeerallee aussprachen. „Ich bin mit der Arbeit des Kindergartens zufrieden und gebe mein Kind mit gutem Gefühl in die Obhut der Pädagogen und Betreuer“, lautete der Text, den es zu unterschreiben galt.

Laut dem Elternbeirat entbehren die Vorwürfe jeglicher Grundlage. Das Personal des Kindergartens sei freundlich, kompetent, hilfsbereit und professionell in seinem Handeln. Weiters wäre es bereit, mit Kritik lösungsorientiert umzugehen, und würde für die Eltern jederzeit ein offenes Ohr haben.

Große Bestürzung unter den Eltern herrsche allerdings darüber, dass die betroffene Pädagogin den Kindergarten in nächster Zeit verlassen will, sie wollte auch ursprünglich eine berufliche Veränderung.