Strasshof an der Nordbahn , Mistelbach

Erstellt am 19. Juli 2017, 05:08

von Robert Knotz

Martyrium: Patientin wartete elf Stunden im Wartezimmer. Mit Verdacht auf Schlaganfall musste eine Strasshoferin mehrere Stunden ohne Behandlung im Mistelbacher Krankenhaus ausharren.

Im Landesklinikum Mistelbach verbrachte Maria Schravogl einen ganzen Tag in der Wartezone.
 
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Maria Schravogl würde es nicht glauben, hätte sie es nicht selbst erlebt: Sie musste sich ständig übergeben, konnte das Bett nicht verlassen. Nach Blutabnahme, EKG und Co. lautete der erste Verdacht im Landesklinikum Mistelbach:  „Vorstufe eines Schlaganfalls“. Mit dieser Vermutung ließ man die Strasshoferin warten. Neun Stunden bis zur nächsten Untersuchung vergingen.

„Es ist allgemein bekannt, dass bereits bei einem Verdacht auf einen Schlaganfall rasches Handeln angesagt ist, um etwaige bleibende Schäden zu verhindern. Bei mir ist Gott sei Dank noch alles gut ausgegangen. Ich möchte aber nicht daran denken, welche Folgen ich im Ernstfall davongetragen hätte“, ist die Patientin, die selbst ehrenamtlich beim Roten Kreuz tätig ist, erschüttert.

Wie das Klinikum die lange Wartezeit rechtfertig und was der Leiter der Neurologischen Abteilung zu diesem Vorfall sagt, das lest ihr in der aktuellen Ausgabe eurer Gänserndorfer NÖN !