Erstellt am 04. Juni 2016, 07:15

von Jürgen Nemec

Kunst als Marker und Reibebaum. Hochkarätige Diskussion übermusische Projekte in NÖ fand in Weikendorf statt.

VP-Bürgermeister Hans Zimmermann und VP-Landesrat Karl Wilfing beim Symposium zur Kunst im öffentlichen Raum.  |  NOEN, Nemec

Was für die einen ein Marker, ein Ausrufezeichen der Identitätsstiftung ist, stellt für die anderen einen Reibebaum des Kontroversiellen dar: Kunst im öffentlichen Raum lässt nicht kalt, sondern zeigt Präsenz und ruft zur Auseinandersetzung auf.

Das wurde auch beim hochkarätig besetzten Symposium vergangene Woche in Weikendorf deutlich, wo der Kunstraum und seine Bespielungen immer wieder ein solches Changieren zwischen Attraktionspunkt und Reibebaum befeuert. „Kunst im öffentlichen Raum hat uns Identität gegeben“, betonte Landesrat Karl Wilfing, der gemeinsam mit den Kunstvermittlerinnen Bärbl Zechner und Gabriele Stöger den Beitrag des Projekts „Kunst im öffentlichen Raum“ zur Weltoffenheit in Niederösterreich hervorhob.

Die einzelne Bespielung, das konkrete Kunstprojekt, womit der öffentliche Raum mit künstlerisch-ästhetischem Leben erfüllt wird, könne freilich auch Diskussionen, Kontroversen, mitunter Konfliktkonstellationen hervorrufen, wie Wilfing ebenso unterstrich. Neben dem Landesrat referierten auch zahlreiche namhafte Experten aus vielen Fachbereichen.