Erstellt am 25. November 2015, 05:08

von Edith Mauritsch

Nur 12 Wehren für OMV. Zum Thema "Kooperation mit der OMV" wurde leiser Unmut über die Anzahl der Stützpunkt-Feuerwehren geäußert. Gewünscht waren 43 Wehren, jetzt sollen es nur zwölf sein.

FF-Bezirkschef Georg Schicker: »Wirklich glücklich bin ich mit dem Ganzen nicht.« Verbandsobmann Erich Hofer: »Kein Abkommen wäre auf jeden Fall die schlechteste Variante.«  |  NOEN, Fotos: NÖN

Erst letzte Woche referierte Obmann Erich Hofer in der Sitzung des Verbandes der erdöl- und erdgasfördernden Gemeinden über den positiven Abschluss eines Kooperationsabkommens zum Thema Zuständigkeit der Feuerwehren bei OMV-Anlagen im Falle eines Brandes ( die NÖN berichtete ). Nun dürften Unstimmigkeiten aufkommen.

Quell des Ärgernisses scheint zu sein, dass anstatt der gewünschten 43 Stützpunkt-Feuerwehren schlussendlich nur zwölf Wehren in dieser Vereinbarung inkludiert sind. Was sagt Gänserndorfs FF-Bezirkschef Georg Schicker dazu?

Schicker will alle Wehren mit ins Boot holen

„Natürlich werde ich den Auftrag des Landesfeuerwehr-Kommandos umsetzen, wirklich glücklich bin ich aber nicht“, so der Oberfloriani des Bezirks. Schicker sieht es als wünschenswert an, dass alle Wehren, in deren Einzugsgebiet OMV-Anlagen liegen, auch mit im Boot sind, wenngleich er den Abschluss der Kooperations-Vereinbarung grundsätzlich begrüßt, schon allein aufgrund der Rechtssicherheit.

Hofer, auf das Thema angesprochen: „Es war ein äußerst langwieriger Verhandlungsprozess. Der Landesfeuerwehr-Verband und die OMV haben sich nun auf eben zwölf Wehren geeinigt.“ Er werde jedenfalls nochmals das Gespräch mit den Involvierten suchen und hält durchaus für möglich, dass es hier noch Nachjustierungen gibt.

„Kein Abkommen wäre die schlechteste Variante“, sieht auch Hofer einen wesentlichen Punkt in der rechtlichen Klarstellung.