Erstellt am 03. November 2015, 02:42

Trauer um Wieland. Langjähriger Feuerwehrkommandant wurde von einem Heer an Kameraden und Trauergästen zur letzten Ruhe geleitet.

Rupert Wieland verstarb im 77. Lebensjahr.  |  NOEN, privat
Eine beachtliche Zahl an Florianis und weiteren Trauergästen versammelte sich, um Rupert Wieland die letzte Ehre zu erweisen. Der hochdekorierte Feuerwehrmann und das Silberhelm-Urgestein schied am 12. Oktober im 77. Lebensjahr aus dem Leben.

Auf seinen Wunsch hin wurde er im Feuerwehrhaus aufgebahrt. Dabei ist seine Zugehörigkeit zur Feuerwehr eher einem Zufall zu verdanken: Während seines Präsenzdienstes im Stadtl lernte er die Liebe seines Lebens, seine Rosi, kennen.

Zeitgleich war das Lokal von Rosis Familie auch der Trainingsplatz der örtlichen Wettkampfgruppe. Und als eines Tages Not am Mann war, hieß es: „Bua komm her, du machst den Melder.“

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Unter anderem bekleidete er schon 1973, fünf Jahre nach seinem Eintritt in die FF, das Amt des Kommandant-Stellvertreters der Stadtler Wehr. Ab 1984 leitete er bis 2001 als Kommandant die Geschicke der Feuerwehr Groß-Enzersdorf. Auch nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn organisierte er einen „Seniorentreff“ im Feuerwehrhaus, bei dem Geschichte und „Gschichtln“ nicht zu kurz kamen.

Mit unermüdlichem Eifer und vielen Stunden der Recherche verfasste er zum 120-jährigen Jubiläum des Abschnittsfeuerwehr-Kommandos 2004 nicht eine Festschrift, nein es wurde gleich ein ganzes Buch. Mit all seinen Möglichkeiten unterstützte „Bertl“ 47 Jahre lang die Feuerwehr Groß-Enzersdorf.