Erstellt am 30. Dezember 2015, 17:03

von Nina Wieneritsch

Unfall in der Schule: Rettungsheli rückte aus. Bange Minuten vergangene Woche Dienstag in der NMS: Ein Schüler hatte sich im Sportunterricht verletzt. Hilfe kam aus der Luft.

Wegen eines Unfalls im Sportunterricht musste vergangene Woche Dienstag der Rettungshubschrauber zur Neuen Mittelschule nach Hohenau ausrücken.  |  NOEN, NÖN

Schrecksekunden vergangene Woche Dienstag in der Neuen Mittelschule (NMS) – der Notarzthubschrauber musste ausrücken. Was war passiert? Ein elfjähriger Schüler hatte sich im Turnunterricht den Arm gebrochen, woraufhin man gleich den Notruf gewählt habe, wie es seitens der NMS heißt. Doch anstelle eines Rettungswagens kam die Hilfe per Helikopter.

Zistersdorfs Rotkreuz-Bezirksstellenkommandant Bernhard Seidl klärt auf: „Es geht immer darum, den Notarzt möglichst schnell zum Patienten zu bringen. Der Disponent in der Leitstelle muss entscheiden, wie das am schnellsten geschehen kann.“ Passiert ein Unfall in periphereren Gegenden, könne es also durchaus sein, dass der Hubschrauber ausrückt, auch wenn sich der Patient in keiner lebensbedrohlichen Lage befindet.

Dem Schüler gehe es mittlerweile wieder den Umständen entsprechend gut, wie die Schule berichtet. Er wurde nach dem Unfall ins Krankenhaus Mistelbach geflogen und noch am selben Tag wieder entlassen. Weihnachten konnte er schon wieder zu Hause verbringen.

Interessantes Detail am Rande: Dieser Einsatz war der genau 2000. im Jahr 2015 für den Hubschrauber Christophorus 9.