Erstellt am 01. April 2016, 05:04

von Robert Knotz

Vor Angelobung in Verruf: Vorwürfe gegen Kienberger. Die von der FP als Gemeinderätin nominierte Sabine Kienberger soll zu unrecht die Mietbeihilfe bezogen haben. Sie wehrt sich vehement gegen die Vorwürfe.

Herbert Steindl ist neue Vertrauensperson der Innung chemischer Betriebe.  |  NOEN, Archiv

Als Nachfolgerin des aus Altersgründen aus dem Gemeinderat ausgeschiedenen FP-Mandatars Hans Hofmann soll Sabine Kienberger in der nächsten Sitzung angelobt werden ( die NÖN berichtete ).

Die designierte FP-Gemeinderätin steht aber Wochen vorher bereits unter heftigem Beschuss: Kienberger soll die Mietbeihilfe für ihre Wohnung als angeblich „Alleinstehende“ zu unrecht kassiert haben, da ihr Lebenspartner im gleichen Haushalt wohnt, aber an einer anderen Adresse in Wien behördlich gemeldet ist.

Steindl: "Unwahre und persönliche Diffamierungen"

FP-Bezirksobmann Herbert Steindl spricht von Intrigen gegen die Frau: „Es ist überaus beschämend, wenn politisches Geplänkel in unwahre und persönliche Diffamierungen mündet. Würden diese niederträchtigen Akteure ihre Mühe in sinnvolle und effektive Arbeit in der Gemeinde investieren, brächte man vielleicht etwas für den Bürger weiter.“ Womöglich müssten die Personen, die das Gerücht verbreiten, auf diesem Weg auf sich aufmerksam machen.

Kienberger selbst stellt sich den Vorwürfen: „Ich verwehre mich ausdrücklich gegen diese nicht mal aktuellen Anschuldigungen. Bereits im vorigen Jahr wurden diese rufschädigenden Vorwürfe erhoben. Weder ich noch mein Lebensgefährte haben für Mietobjekte eine Mietzinsbeihilfe bezogen. Zudem möchte ich anmerken, dass seit gut 20 Jahren keiner von uns beiden in Wien gemeldet ist.“