Erstellt am 19. November 2015, 19:21

Wind-Umspannwerk Spannberg geht in Betrieb. Die Inbetriebnahme des Umspannwerkes Spannberg ist ein weiterer Meilenstein eines investitionsreichen Jahres der Netz NÖ, einer 100 % Tochter der EVN AG.

UW Spannberg: Das Umspannwerk Spannberg ist ein weiterer zentraler Eckpfeiler der Versorgungssicherheit und wichtiger Anschlusspunkt für die Windparks in der Region. Symbolfoto: Zahlreiche Windparks der EVN speisen in das Netz der Netz NÖ.  |  NOEN, Netz NÖ
„Allein im vergangenen Geschäftsjahr investierte Netz NÖ insgesamt 65 Millionen Euro in neue Umspannwerke und Leitungen, um die Versorgungssicherheit sowie den Anschluss neuer Windparks in Niederösterreich zu ermöglichen“, so Netz NÖ Geschäftsführer DI Robert Essbüchl.
 
Das Umspannwerk Spannberg ist ein weiterer zentraler Eckpfeiler der Versorgungssicherheit und wichtiger Anschlusspunkt für die Windparks in der Region.
 
„Um die erhöhte Einspeisung von Windenergie im Osten Niederösterreichs auch künftig transportieren zu können, war die Errichtung dieses Umspannwerkes notwendig“, erklärt Essbüchl.
Bis Mitte 2016 soll das niederösterreichische Hochspannungsnetz im Weinviertel für 900 MW Windeinlieferung ausgebaut sein – das entspricht der Leistung von etwa drei Donaukraftwerken.
 
Mit dem neuen UW Spannberg wurden weitere 10 Mio. Euro in die Versorgungssicherheit investiert.

Daten und Fakten zum UW Spannberg

  • Bauzeit: 16 Monate
  • Investitionskosten: ca. 10 Mio. Euro
  • Stahl-Gerätetische: 81 t
  • Niederspannungs-Kabel: ca. 60 km
  • Erdbewegungen: 83.000 m3
  • Betonbewehrung: 137 t

EVN Investitionsoffensive

Die Tätigkeiten im Weinviertel sind Teil der EVN Investitionsoffensive in Niederösterreich. EVN investiert zwischen 2014 und 2018 rund eine Milliarde Euro in Versorgungssicherheit, erneuerbare Energie und sauberes Trinkwasser in Niederösterreich. Alleine in den Ausbau der Strom- und Gasnetze investiert Netz NÖ 690 Mio. Euro.
 
„Die Investitionsoffensive stärkt den Wirtschaftsstandort und ist wichtig für die Lebensqualität in Niederösterreich. Nicht nur die Wertschöpfung bleibt in der Region, auch Arbeitsplätze werden geschaffen. Uns geht es im Endeffekt weiterhin darum, das hohes Versorgungsniveau und den damit verbundenen Wohlstand und Komfort zu erhalten“, so EVN Vorstandssprecher Dr. Peter Layr