Erstellt am 04. März 2016, 05:04

von Thomas Schindler

Wo soll Stadt 2026 stehen?. Bürger sammelten an fünf Thementischen Ideen für ein „besseres Gänserndorf“. Projekte werden dann beim Land zwecks möglicher Förderungen eingereicht.

Friederike Tagwerker (links), VP-Bürgermeister René Lobner (2.v.l.) und Markus Weindl (rechts hinten stehend) bei einem der Thementische.  |  NOEN, Schindler

Am Donnerstag luden die Stadtgemeinde und das Team der „NÖ.Regional“ in den Saal der Wirtschaftskammer. Nach der Auftaktveranstaltung am 19. Jänner (die NÖN berichtete) stand diesmal der erste „Zukunftsworkshop Stadterneuerung Gänserndorf“ auf dem Programm.

An fünf Thementischen konnten Bürger an der Erstellung des Zukunftsbildes für Gänserndorf mitarbeiten. Die einzelnen Themenbereiche waren: „Bildung und Kultur“, „Natur, Umwelt und erneuerbare Energie“, „Freizeit, Sport und Gesundheit“, „Stadtkern Gänserndorf – Wohnen, Wirtschaft, Verkehr und Mobilität“ sowie „Gänserndorf-Süd“.

Die Regionalberater Friederike Tagwerker und Markus Weindl erklärten: „Der Stadterneuerungs-Prozess wird vier Jahre dauern. Dabei geht es aber nicht um Einzelmaßnahmen, sondern um ein ganzheitliches Bild. Die zentrale Frage, die es zu beantworten gilt, lautet:

Wo soll die Stadt in zehn Jahren stehen?“ Und weiter: „Das Hallenbad zum Beispiel, das derzeit in aller Munde ist, ist kein Thema, weil es die gesamte Region und nicht die Stadt allein betrifft.“ Die erarbeiteten Projekte – die Erneuerung des Kinostegs und der Umbau des Sommerszene-Geländes sind bereits fix – werden bei der Stadterneuerung eingereicht und könnten vom Land NÖ finanziell gefördert werden.

Übrigens: Der zweite Zukunftsworkshop geht am 31. März über die Bühne.