Erstellt am 06. Dezember 2015, 15:15

von Robert Knotz

Zivilschutzverband pleite?. Laut FP-Sicherheitssprecher wurden keine Gehälter ausgezahlt. Bezirks-Vorsitzender Haitzer: „Stimmt nicht.“

 |  NOEN

Angeblich soll der Zivilschutzverband seit geraumer Zeit nicht mehr im Stande sein, die Gehälter seiner hauptamtlichen Mitarbeiter auszubezahlen. „Sollten sich die Gerüchte um finanzielle Probleme des Zivilschutzverbandes NÖ als wahr erweisen, dann haben wir ein massives Problem in unserem Sicherheitssystem“, meint der freiheitliche Sicherheitssprecher Landtagsabgeordneter Erich Königsberger. Er spricht von einem Skandal.

Jedermann wisse, wie wichtig der Zivilschutzverband in Notsituationen und bei Katastrophen ist. Angesichts des derzeitigen Bedrohungssystems in ganz Europa werde dieser in Zukunft noch massiv an Bedeutung zulegen. Umso bedenklicher mute es an, dass sich die Landesregierung dazu entschlossen habe, das Budget für den Zivilschutzverband nächstes Jahr um ein Viertel zu kürzen.

Zivilschutzverband-Bezirksvorsitzender Grünen-Gemeinderat Gerhard Haitzer bestreitet finanzielle Probleme: „Dass wir unseren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen, ist schlichtweg falsch. Selbstverständlich wurden alle Gehälter ausgezahlt und Verbindlichkeiten beglichen.“

Es sei klar, dass man in Zeiten, wie diesen den Gürtel enger schnallen müsse – und das in vielen Bereichen: „Es wurde ein Arbeitskreis gebildet, wo die Möglichkeiten der Einsparungen erarbeitet werden. In einer Sitzung werden wir uns darüber austauschen und Maßnahmen zur Kostenreduktion ins Auge fassen“, so Haitzer.