Erstellt am 17. September 2015, 06:32

von Dagmar Faltner

"Zuckersüße" 138 Jahre. In Hohenau wurde die Sonderausstellung "Arbeiten für den Ort" eröffnet, die die Geschichte der ehemaligen Zuckerfabrik aufarbeitet und dokumentiert.

Robert Paletschek, Willhelm Wind, Ernst Springer, SP-Bürgermeister Robert Freitag, Georg Semanek, Andreas Kusternig , Brigitte Semanek, Franz Krca, Ferdinand Gassauer-Fleissner (Familie Strakosch) samt Gattin und Rudolf Springer (von links).  |  NOEN, Faltner

Im Rahmen des siebten Tages der Museen feierte man die Eröffnung der Sonderausstellung „Arbeiten für den Ort“. Diese Ausstellung widmet sich der 138-jährigen Geschichte der Zuckerfabrik und der Familie Strakosch in Hohenau von 1867 bis 2005.

Ausstellung ist bis 8. November geöffnet

Die Ausstellung war von Ernst Springer, Rudolf Springer und Karl Schubtschik ins Leben gerufen worden. Sie führt von der Grundsteinlegung der Fabrik und der Geschichte der weitverzweigten jüdischen Unternehmerfamilie Strakosch aus Mähren über deren landwirtschaftliche Güter bis hin zur Ortsentwicklung, die mit dem Fabrikausbau einherging. Dokumente, Briefe, Pläne und Fotos geben Einblicke, wie die Fabrikbesitzer Arbeiterwohnungen errichten ließen, wie sie Ort und Pfarre unterstützten sowie Sport und Kultur förderten. Die Ausstellung ist bis 8. November, samstags, sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr, geöffnet.