Erstellt am 30. September 2015, 16:24

Agrana: 8 Millionen Euro für Gmünd. Agrana forciert nicht nur Stärke-Sparte: Neubau soll Kapazitäten für hochwertige Säuglingsnahrung steigern.

Im riesigen Areal der Kartoffelstärkefabrik in der Gmünder Neustadt arbeiten etwa 365 Beschäftigte. Foto: Agrana  |  NOEN, Agrana

Acht Millionen Euro investiert der Agrana-Konzern heuer in den Gmünder Standort, der 350 Mitarbeiter aus allen Teilen des Waldviertels beschäftigt.

Neben der fertiggestellten Verarbeitungskette für Stärkekartoffeln ist ein Schwerpunkt für 2015 auch ein drei Millionen Euro teurer Neubau direkt im Empfangsbereich zum Firmengelände in der Conrath-straße, der dem Ausbau der Produktionssparte Säuglingsmilch-Nahrung dient. Damit mischt Gmünd in Europa, Ost-Europa und mit hochwertigen Bio-Produkten immer stärker auch am asiatischen Markt mit.

Dabei wird Trockenmilch angeliefert, in Gmünd mit verschiedenen Komponenten wie Vitaminen oder Pflanzenölen vermengt und im Sprühturm wieder zu Pulver verarbeitet. An die 4.000 Tonnen Säuglingsmilch verlassen auf diese Weise das Werk in Richtung der Supermärkte. Der Verarbeitungsprozess soll durch die Investition noch effizienter werden, sagt Geschäftsführer Josef Granner: „Wir wollen die Produktion damit um ein Drittel steigern.“ Längerfristig seien noch Ausbauschritte bis zur Verdoppelung der Kapazität denkbar.