Erstellt am 06. Januar 2016, 05:38

von Thomas Weikertschläger

Lösung für Nahversorgung ist in Sicht. Bildung eines Nahversorgungs-Vereins in Amaliendorf soll noch im Jänner erfolgen.

Hofft auf eine rasche Nahversorgungs-Lösung: Bürgermeister Gerald Schindl.  |  NOEN, privat

Von „euphorischer Stimmung beim gut besuchten Infoabend“ über die Nahversorgungssituation in Amaliendorf berichtet Bürgermeister Gerald Schindl (SPÖ): „Der Besuch war sehr gut, das Interesse war groß. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir rasch eine Lösung finden.“

Die angesprochene Lösung, die durch das Ende der Pilz-Filiale notwendig wurde, soll die von Schindl angekündigte Vereinslösung (die NÖN berichtete) sein. Daher wurde zunächst dieses Modell am Beispiel der Gemeinde Bärnkopf vorgestellt. Dort führt ein Verein, der sich aus Gemeindebürgern zusammensetzt, das Nahversorgungsgeschäft. „Und das funktioniert sehr gut“, so Schindl.

Neustart des Geschäfts soll im Februar erfolgen

Noch diese Woche will Schindl weitere Gespräche mit potenziellen Vorstandsmitgliedern für den geplanten Verein führen. Dabei will er den Verein auf möglichst breite Beine stellen, Interessierte aus der Gemeinde für die Übernahme einer Funktion gewinnen und „nicht Gemeinderäte zu dieser Aufgabe verpflichten.“ Mit der Konstituierung des Vereins rechnet er noch im Jänner.

Schindl gibt sich zuversichtlich, bis Februar mit dem Geschäft losstarten zu können. Die Logistik und Detailplanung des Geschäfts soll von der Firma Kastner aus Zwettl übernommen werden. Mit der Errichtung einer Kaffee-Ecke soll das Geschäft zudem kundenfreundlicher gestaltet werden. Auch Peter Paffrath wird eingeladen, seine Produkte im Geschäft anzubieten.

Bis Februar will Schindl für jene Bewohner, die nicht mobil sind, ein Einkaufs-Service bieten. An zwei Tagen der Woche soll ein angemieteter Bus Betroffene nach Heidenreichstein (Dienstag) und Schrems (Donnerstag) zu den Geschäften bringen. Abfahrt dazu ist jeweils am Parkplatz der bisherigen Pilz-Filiale.