Erstellt am 26. November 2015, 11:28

von Thomas Weikertschläger

Bleibt Geschäft erhalten? Lösung mit Pilz naht. Gemeinde Amaliendorf-Aalfang führt intensive Verhandlungen über Weiterführung des Nahversorgers.

Am Weiterbestand der Pilz-Filiale in Amaliendorf wird derzeit heftig gearbeitet. Foto: Bernd Dangl  |  NOEN, Bernd Dangl
Die Gemeinde Amaliendorf-Aalfang fasste in der Gemeinderatssitzung vom Montag (23. November) einstimmig einen Grundsatzbeschluss bezüglich Nahversorgung in der Gemeinde. Schon in den letzten Wochen verdichteten sich die Gerüchte, dass die Firma Pilz ihren Standort in Amaliendorf schließen werde.

Bürgermeister Gerald Schindl (SPÖ) bekräftigte gegenüber der NÖN: „Wir brauchen einen Nahversorger in der Gemeinde. Sollte die Weiterführung durch die Firma Pilz nicht mehr möglich sein, wird die Gemeinde einen neuen Partner für das Nahversorgungsgeschäft suchen.“

„Gespräche sind sehr positiv verlaufen“

Falls erforderlich, soll laut Schindl die Gemeinde selbst die Geschäftsführung übernehmen. „Das ist aber nur die letzte Variante“, so Schindl.

Im Anschluss an die Sitzung erfolgte ein Gespräch mit der Geschäftsführung der Firma Pilz. Das brachte dann auch die von Schindl erhofften Ergebnisse.

„Die Gespräche sind sehr positiv verlaufen. Auch die Firma Pilz ist an einem Verbleib in Amaliendorf sehr interessiert. Es wird eine Änderung der Geschäftsstrategie überlegt, so soll etwa das Frühstücks- und Vormittagsgeschäft wieder mehr aktiviert werden. Eine Versorgung der örtlichen Betriebe mit Frischprodukten am Vormittag wird ebenfalls überlegt, vielleicht wird dafür an dem einen oder anderen Nachmittag geschlossen bleiben“, so Schindl.

Die Firma Pilz wollte die Gespräche vor einer definitiven Entscheidung aber noch nicht kommentieren.