Brand-Nagelberg

Erstellt am 07. April 2017, 03:20

von Thomas Weikertschläger

"Hot Yoga" als neuer Trend: Yoga bei 38 Grad. Die Branderin Anika Zeller will im Herbst den ersten Kurs für „Hot Yoga“ im Bezirk Gmünd anbieten.

Anika Zeller (rechts) bei ihrem Yoga-Kurs in Heidenreichstein.  |  privat

Die Branderin Anika Zeller geht in Sachen Fitness-Trend Yoga jetzt aber neue Wege – sie absolvierte in insgesamt vier Intensivwochen in Berlin eine Ausbildung zur „Hot Yoga Lehrerin“.

Hot Yoga wird bei 38 Grad Raumtemperatur betrieben – und ist somit anstrengender und körperlich fordernder als normales Yoga. Zu diesem Trend kam Zeller, die vor acht Jahren mit Yoga begann, während ihrer Zeit in Wien. Im Waldviertel habe sie die Möglichkeit vermisst: „Die nächste Möglichkeit wäre in Budweis gewesen, das war mir aber doch zu weit“, so Zeller. Im kommenden Winter möchte sie auch im Bezirk Gmünd den ersten Kurs dieser Art in der Region anbieten.

Ihren ersten Kurs im Bezirk hat sie – bei normalen Temperaturen – nun in Heidenreichstein mit Teilnehmern zwischen 23 und 70 Jahren abgehalten. Dabei wurden besonders Kraft, Flexibilität und Balance trainiert. Die meditative Komponente des Yoga kam dabei nicht zu kurz, generell setzt Zeller aber eher auf den Fitness-Effekt. „Der Körper wird durch die Übungen geformt, ein emotionales Gleichgewicht und ein klarer Geist gefördert“, beschreibt sie die positiven Yoga-Auswirkungen.