Erstellt am 29. Oktober 2015, 04:17

von Markus Lohninger

Debatte über Betten. Regionalmanager Reifschneider bestätigt Diskussion um Abzug von 15 Gmünder Spitalsbetten, sieht aber noch Hoffnung.

Die Versorgungs-Sicherheit für den Bezirk ist, wie Regionalmanager Andreas Reifschneider betont, durch die aktuelle Betten-Diskussion „absolut nicht gefährdet“. Foto: Thomas Weikertschläger  |  NOEN, Thomas Weikertschläger

Noch ist die Debatte um die bevorstehende Schließung der Geburtenstation und Gynäkologie in Waidhofen nicht abgeflaut, schon erhärten sich Gerüchte über einen bevorstehenden Aderlass auch am Klikum Gmünd.

Versorgungs-Sicherheit laut Reifschneider „nicht gefährdet“

„Ich kann bestätigen, dass die Diskussion über den Abzug von 15 Betten im kommenden Jahr läuft“, sagte Landeskliniken-Regionalmanager Andreas Reifschneider kurz vor Redaktionsschluss gegenüber der NÖN: „In Verbundenheit mit dem Landesklinikum Gmünd bin ich aber der Hoffnung, dass wir das in noch anstehenden Meetings abwenden können.“

Reifschneider betont, dass die Versorgungs-Sicherheit für den Bezirk „absolut nicht gefährdet“ sei. Auch an dem für die Standort-Sicherheit zunehmend wichtiger werdenden „Healthacross“- Projekt mit der Versorgung tschechischer Patienten solle, so Reifschneider weiter, keinesfalls gerüttelt werden.

Der laufende medizinische Fortschritt reduziere aber bei konstanten Bettenzahlen die Verweildauern nach Eingriffen. „Daher laufen Analysen der Holding, ob nicht Bettenanpassungen vorgenommen werden können“, erklärt Reifschneider.

NÖN.at hatte berichtet: