Erstellt am 30. Dezember 2015, 05:03

von NÖN Redaktion

Die zehn wichtigsten Ereignisse im Jahr 2015. Die Folgen der Gemeinderats-Wahl für den Bezirk und dessen Hauptstadt – und das bestimmende Thema des Jahres: Das Ankommen von mehr als 550 Schutzsuchenden.

Foto des Jahres: Eine Tragödie überschattete das Jahr 2015 im Bezirk Gmünd. Am 2. Juli brannte der Wirtschaftstrakt eines landwirtschaftlichen Betriebes in Zehenthöf nieder, dabei verlor Stefan Schleritzko (30), Mitglied der Feuerwehr Grünbach, sein Leben. Er erlag einem Herzversagen. Beim Brand waren zehn Feuerwehren mit 100 Feuerwehrmitgliedern und 15 Fahrzeugen im Einsatz. Die Berichterstattung über dieses tragische Ereignis erfuhr die mit Abstand meiste Resonanz auf NÖN.at. Nach der Tragödie brach eine Flut der Hilfsbereitschaft aus, unzählige Vereine sammelten im weiteren Jahresverlauf für die Familie, die ihren Vater verlor.  |  NOEN, Feuerwehr Gmünd

Gemeinderats-Wahl

Der Verlust der absoluten Mandatsmehrheit der SPÖ in der Bezirkshauptstadt Gmünd überstrahlt die Wahl im Jänner, die Sozialdemokraten müssen in der Folge als stimmenstärkste Partei der Stadt den Bürgermeistersessel der neuen ÖVP/AfG/FPÖ-Koalition überlassen.

Generell ist die Volkspartei die Gewinnerin der Wahl, sie holt elf Mandate dazu. Alle ihre 15 Bürgermeister verteidigen deren absolute Mehrheiten, wobei die jungen Gemeindechefs von Litschau, Bad Großpertholz und Eisgarn trotz jeweils turbulenter Vorgeschichte sogar noch Stimmen dazu gewinnen. Margit Göll macht nach dem Rückzug beider Oppositionsparteien mit 100 Prozent der gültigen Harbacher Stimmen im Landhaus auf sich aufmerksam – wo sie künftig öfter im Blickpunkt stehen könnte: Folgt sie doch dem Abgeordneten Johann Hofbauer im Jänner 2016 nach.

Der SPÖ bleiben absolute Mehrheiten nur in Brand-Nagelberg, Schrems (trotz starker Verluste) und Amaliendorf-Aalfang, in Heidenreichstein und Hirschbach bleibt sie nach leichten Zugewinnen jeweils Bürgermeisterpartei. Die Kleinparteien bleiben im Bezirk auch nach der Wahl Kleinparteien. Nur zehn der 407 Mandate erhält die FPÖ (+2), die Grünen erhöhen von zwei auf drei Mandate. 15 Mandate gehen an Bürgerlisten.
 

Gmünd in Veränderung

In der Stadt Gmünd folgt der Wahl ein politisch spannendes Jahr. Der ÖVP fehlen nur zwei Mandate zur absoluten Mehrheit im Gemeinderat. Die holt sie sich bei der Liste AfG (Ex-SPÖ-Stadtrat Hubert Hauer) und der nun erstmals in der Stadtregierung vertretenen FPÖ, die nach dem Absturz auf nur noch ein Mandat ihre Spitzenkandidaten Spindler und Scherzer in die Wüste schickt und Benjamin Zeilinger zum Stadtrat aufrücken lässt. Erste Gmünder Bürgermeisterin wird Helga Rosenmayer.

AfG und FPÖ reichen jeweils knapp über 4 Prozent der Stimmen für den Sitz in der Stadtregierung, die SPÖ muss mit 45,7 Prozent erstmals nach 70 Jahren in die Oppositionsrolle – und kommt damit nicht wirklich zurecht. Das hat auch damit zu tun, dass ihr Sprachrohr Andreas Beer – der eindeutige Vorzugsstimmen-Kaiser der Wahl im ganzen Bezirk – mit dem Bürgermeistersessel auch den Gemeinderat verlässt.

Innerhalb der Koalition wird das Jahr trotz des Paktes mit der FPÖ und einem kräftigen Plus an Asylwerbern gut bewältigt. Mit der SPÖ gestritten wird nicht öfter als zuvor. Diskussionspunkte sind am ehesten die Informationspolitik (daraufhin kommt der regelmäßige „Stadtrats-Jour-Fixe“), der Einzug der Leopoldina ins ehemalige Zollamts-Gebäude, die Art der Neugestaltung der Bahnhofstraße inklusive Fällung von Dutzenden Bäumen und zuletzt die Einstellung des künftigen Stadtpolizisten – mit dem Gehalt des Vorgängers zum Zeitpunkt der Pensionierung.
 

Elk will expandieren

Ein turbulentes Jahr bringt die Schremser Fertighaus-Firma Elk hinter sich. In einer NÖN-Exklusivstory gelangen Anfang April Inhalte aus einer Betriebsversammlung an die Öffentlichkeit, wonach Mitarbeiter mit freiwilligen Gehaltsverzichten in Höhe von 3 bis 4 Prozent dem Fertighaus-Marktführer eine Finanzspritze verpassen sollen, um damit großvolumige Projekte in Deutschland und England, die längere Planungszeiten brauchen und daher erst später Umsätze lukrieren, finanzieren zu können.

Nach einem Aufschrei von Betriebsräten, Gewerkschaft und Arbeiterkammer rudert die Geschäftsführung zurück und zieht den Vorschlag am 15. April zurück. Danach versucht Elk, für die Expansion 1,5 Mio. Euro über Crowdfunding aufzutreiben. Dieses Vorhaben muss aber Ende Oktober aufgegeben werden, da das Unternehmen mit knapp über 1.300 Mitarbeitern laut EU-Vorgaben für diese Art der Finanzierung zu groß ist.

Dennoch blickt Elk zuversichtlich in die Zukunft, das Wachstum scheint gesichert. Einige Großaufträge aus England stehen in Aussicht – und auch die Errichtung etlicher Fertigteil-Miethäuser zur Unterbringung vieler Tausend Flüchtlinge in Österreich und dem Ausland.
 

Wer geht, was bleibt

Für einige Unternehmen, Betriebe und Lokale im Bezirk Gmünd bringt das Jahr 2015 das endgültige Aus. Neben der Café-Konditorei Ableidinger in Schrems, dem Gasthof zum Meridianstein (Gmünd) oder dem Gasthaus Waschka (Weitra) sorgt die Schließung des Schremser Anlagenbauers Dressler mit 18 Mitarbeitern im März für Aufsehen. Im Nahversorgungsbereich sperren Peter’s Hofladen in Amaliendorf und auch die Pilz-Filiale in Alt-Nagelberg zu – bei Pilz könnte es im Zuge eines Sanierungsverfahrens nächstes Jahr noch weitere Filialen erwischen.

Eine Schließung, der eine baldige Wiedereröffnung folgt, erleben Baumarkt-Fans in der zweiten Jahreshälfte: Von der in Finanznöte geratene Baumax-Kette übernimmt Obi etliche Filialen – darunter auch jene in Gmünd. Am 7. Dezember wird der zuvor dreimal in Folge erfolgreichste Baumax-Markt in Europa als Obi wieder geöffnet, die Parkflächen rund ums Areal sind langfristig ausgelastet.

Ein Happy-End gibt es auch für die Mitarbeiter des Gmünder Traditionsbetriebs Baumann-Dekor, nachdem im Februar noch die Kündigung von 40 der 56 Mitarbeiter im Raum stand: Bereits im April berichtet die NÖN exklusiv vom geplanten Verkauf des Unternehmens nach Indien und Dubai, im Zuge dessen kehrt auch Maximilian Baumann als Vertriebsleiter ins Unternehmen zurück. Für 2016 sind Investitionen von bis zu zwei Millionen Euro in den Standort Gmünd geplant.
 

Flucht & Asyl

Die Flüchtlingsströme durch Österreich sind zentrales Thema auch im Bezirk Gmünd – zumal über 550 Menschen auch hier Unterschlupf finden. Das führt im Vorfeld zu Protesten in Breitensee und Neu-Nagelberg, wo später in der Jugendherberge 24 minderjährige Flüchtlinge ohne Eltern rund um die Uhr professionell betreut werden.

FPÖ-Bezirksobmann-Stellvertreter Walter Hoffmann verbreitet via Facebook die Meldung über angebliche Gratis-Handys für „Asylanten“ auch in Schrems und Gmünd, rudert auf NÖN-Nachfrage aber zurück: „Ich selbst habe einen solchen Vorfall noch nie gesehen.“

Während des Jahres nehmend spätestens nach einer kurzfristig angesetzten Bürgermeister-Konferenz immer mehr Gemeinden quer durch den Bezirk Asylsuchende auf, Probleme werden aus keiner davon gemeldet. Vielerorts bilden sich engagierte Helferteams, die Spenden sammeln, bei Deutsch-Unterricht, Transporten oder Behördenverfahren helfen. Die Weitraer Schlossherrin Stephanie Fürstenberg engagiert sich genauso wie der Litschauer Zahnarzt Tawar Kum-Nakch, die Eisgarner Kulturvernetzerin Elisabeth Springer oder der Kirchberger Altbürgermeister Erwin Lintner. In Heidenreichstein und dem Lainsitztal („Willkommenskultur im Lainsitztal“) bildet sich im großen Stil organisierte Unterstützung. Im Schulzentrum dürfen 16 minderjährige Flüchtlinge aus Neu-Nagelberg als außerordentliche Schüler den Unterricht mitmachen.

Den einzigen Krawall im Bezirk machten in Sachen Asyl betrunkene Österreicher: Sie stänkern nachts vor der Litschauer Asylwerber-Unterkunft und randalieren. „Du Asylantenfreund kommst auch noch dran“, sollen sie einem Helfer gedroht haben.
 

Hitze hält Bezirk im Atem

Die Hitzewelle überrollt den Bezirk im „Rekordsommer“ 2015. Temperaturen jenseits der 30 Grad sind monatelang üblich, mit einem Tagesmittel von 22,7 Grad geht der August als bisher heißester Monat in die Geschichte des Bezirks Gmünd ein. Die Hitze hat ihre Schatten. Die Landwirtschaft leidet unter der anhaltenden Trockenheit, für die Teichwirte setzt es Nachtschichten zum „Belüften“ der Gewässer, damit diese nicht kippen.

Die Erträge bleiben danach erwartungsgemäß mengenmäßig teils stark unter dem Durchschnitt.
Ihren Höhepunkt findet die Wasserknappheit in der ersten Augusthälfte. Während Gemeinden Appelle zum Wassersparen an ihre Bürger richten, muss das Wasserwerk der Stadt Gmünd dem Netz der EVN-Wasser GmbH aushelfen. Am 7. August muss das Baden im Schremser „Schleiferteich“ aus Sicherheitsgründen verboten werden, mit Pumpstationen wird die Sauerstoffversorgung über Wochen hinweg sicher gestellt.
 

Tennis und mehr

Ein Schock geht im Juni durch die Tennisszene. Mit der Tennishalle Hoheneich geht die einzige Indoor-Anlage mit drei Spielfeldern im Bezirk für den Tennissport verloren: Die neue Eigentümer-Familie Josl richtet eine Kinderspielewelt und die erste Indoor-Paintballarena im Bezirk ein. Kreisobmann Thomas Ledermüller denkt laut über einen Hallen-Neubau nach – muss später aber zurückrudern: „Alleine stemmen wir das nicht.“

Vorausgegangen war der Umwandlung der Kauf des in der Bevölkerung als unverkäuflich eingestuften Areals mit Tennisplätzen, Tennishalle, Restaurant und Sportpension mit 13 Zimmern durch Karl Josl im März.
Pläne haben die Josls genug – für 2016 denken sie etwa einen Abenteuer-Park an. Gedanken an die Unterbringung von bis zu 28 Asylwerbern in der Pension, die auch im Amt der Landesregierung auf Interesse stoßen, führen allerdings Ende November zu einer Sondersitzung des Gemeinderates, in der sich alle Gemeinderäte bis auf einen einer Resolution gegen die „Massenunterkunft“ aussprechen.

Auch Geschäftsführer Markus Josl sagt dann gegenüber der NÖN, dass es eine Flüchtlings-Aufnahme unter seiner Verantwortung nicht geben würde.
 

Kampf um Gesundheit

Massiv kritisieren Politiker aller Couleurs im Bezirkes Gmünd, selbst seit fünf Jahren ohne „Gyn“, die Schließung der Geburtenstation und Gynäkologie am Klinikum Waidhofen. Die gesamte SP-Bezirksspitze distanziert sich von der von SP & VP im Landtag fixierten Schließung. VP-Bezirksobmann Johann Hofbauer beklagt die Geburtenzahl in Waidhofen: „Wenn nicht einmal jeden Tag eine Geburt zu verzeichnen ist, dann ist es schwierig, die Präsenz von kompetentem Personal zu finanzieren.“

Aber auch für das Landesklinikum Gmünd ist 2015 ein angespanntes Jahr. So verlassen unter anderem die Primare Karl Holzmann und Christa Menner (Nachfolger: Thomas Capellmann) das Klinikum. Die NÖN deckt auf, dass dem Standort Gmünd ein Abzug von 15 Betten aus der Chirurgie droht.
 

Projekt Heini

Wirbelwind Heini Staudinger trägt auch 2015 Bewegung nach Schrems. Im Wahlkampf unterstützt er den Einzug der Grünen & Unabhängigen in den Gemeinderat. In der Niederschremser Straße feiert er die Eröffnung eines Jurtenbaus als Besucherzentrum der Waldviertler Werkstätten, für die er auch den ehemaligen Parkkindergarten kauft – und zum Seminarzentrum umbaut.

Für 2016 plant er acht Millionen Euro zum großvolumigen Ausbau des Hotel Post samt Senioren- und Eigentumswohnungen ein, für das die ehemalige Fleischerei Ramharter abgetragen werden soll. Am Hauptplatz soll indes das „Bipa“-Haus zur „lebenden Werkstatt“ werden.
 

Genuss & Tourismus

Große Impulse werden 2015 für die Bereiche Genuss und Tourismus gesetzt. Leitbetrieb Moorheilbad Harbach mit 450 Mitarbeitern verbaut zum 35-Jahr-Jubiläum etwa drei Millionen Euro: Ein Restaurant mit rund 90 Sitzplätzen wird errichtet und der Freizeitbereich vergrößert, neue Therapie- und Untersuchungsräume kommen. Generalsaniert wird zudem das Café Bildbaum.  Die dort hinführende „Konkurrenzstraße Bildbaum“ wird im Juni von Landeshauptmann Pröll zu Ehren des Gründervaters in „Manfred-Pascher-Straße“ umgetauft.

Einen Innovationsschub wagt auch Doris Schreiber: Sie erweitert die Waldschenke Kurzschwarza um 300 m2 inklusive moderner neuer Küche, Wasch- und Bügelraum, neuem Büro, neuen Kühl-, Lager- und Personalräumen sowie behindertengerechter Toilette.

Auch im Sole-Felsen-Bad-Komplex in Gmünd fahren die Bagger auf: Anstelle der früheren Hotelterrasse wird ein Wintergarten für A-la-carte-Gäste errichtet. 850.000 Euro fließen in das neue gastronomische Highlight, das sich zum Renner entwickelt und an manchen Mittagen über 150 Mahlzeiten für Nicht-Hotelgäste zubereitet.

Ob 2016 auch das angedachte Familienhotel am Litschauer Herrensee realisiert wird?
 

Zitate des Jahres

„Der Schock sitzt ganz tief, wir warten trotz seiner Krankheit so zuversichtlich. Der Verlust für die Stadt Schrems ist in Worte nicht zu fassen – sein Lebenswerk sucht seinesgleichen im Waldviertel.“
Bürgermeister Karl Harrer über den Tod Harald Gugenbergers

„Ich kenne 20-jährige Männer, die mir gestehen, dass sie Panikanfälle bekommen, wenn sie daran denken, dass sie sterben werden. Tod ist wie das Leben – ein Prozess. In der Physik gibt es keinen Tod.“
Autorin Lotte Ingrisch

„Wir haben eine gute, junge Mischung, auf die ich sehr, sehr stolz bin. Wir haben vereinbart, ehrlich zueinander zu sein.“
Helga Rosenmayer als frisch gebackene Gmünder Bürgermeisterin

„Der Weg der Zusammenarbeit wurde durch die ÖVP gebrochen und beendet. Wir haben mit der ÖVP drei Gespräche geführt, die anscheinend außer Lügen und Täuschung keinen anderen Hintergrund hatten.“
Michael Bierbach, Stadtpartei-Obmann der SPÖ Gmünd

„Wir sind die Kleinsten, die am weitesten weg sind und immer nur hören, dass sich bei uns eben nichts rechnet.“
Der Reingerser Bürgermeister Andreas Kozar zur Debatte um die Gynschließung in Waidhofen
 


2015 nahmen wir Abschied von ...

Wilhelm Ableidinger. Der ehemalige Betriebsleiter des Steinbruchs Hartberg verstarb 65-jährig am 28. November bei einem Verkehrsunfall in Brand.

Helmut Bacher. Der Gemeinderat von Brand-Nagelberg (49) starb am 25. September bei einem Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang.

Franz Berger. An einem Herzinfarkt verstarb der Hirschbacher Fußballer und Funktionär am 17. März im 52. Lebensjahr.

Kurt Böhm. Der Heidenreichsteiner Geschäftsmann verstarb am 3. Juni im 86. Lebensjahr.

Alois Brandeis. Der beliebte Bad Großpertholzer Tierarzt verstarb im 89. Lebensjahr.

Michaela Braun. Die NÖN-Mitarbeiterin und Präsidentin der „Woodquarter Red Devils“ verstarb am 14. Februar im 36. Lebensjahr.

Josef Chyna. Der ehemalige Verwaltungsdirektor des Gmünder Krankenhauses verstarb am 18. Jänner im 95. Lebensjahr. Chyna hatte wesentlichen Anteil am Bau des neuen Spitals.

Karl Fessl. Der ehemalige Vizebürgermeister von St. Martin, Feuerwehrkamerad, Bauernkammerfunktionär und Jäger verstarb am 2. Mai mit 86.

Hans Fitzinger. Der ehemalige Waldensteiner Volksschul-Direktor und Vizebürgermeister (91) verstarb am 29. Juni. Der Ehrenbürger gründete unter anderem den Sängerbund.

Josef Friedrich. Der Harmanschlager wurde am 29. September im 66. Lebensjahr von seinem Traktor überrollt.

Friedrich Frühwirth. Der langjährige Obmann des Arbeitergesangsvereins Schrems verstarb am 11. April mit 80 Jahren.

Adolf Fuchs. Der ehemalige Volksschul-Direktor und Leiter der Rot-Kreuz-Stelle Weitra verstarb am 2. Juli (89).

Franz Geist. Der Gmünder verstarb am 4. Februar im 91. Lebensjahr. Er war Pionier bei Felten & Guilleaume und Miterfinder des FI-Schalters.

Friederike Gorfer. Die legendäre Heidenreichsteiner Spirituosen-Produzentin verstarb am 3. März im 93. Lebensjahr.

Eduard Grausam. Am 21. März verstarb der Pionier der Heidenreichsteiner Geschäftswelt im 84. Lebensjahr.

Harald Gugenberger. Der Leiter des Wald4tler Hoftheaters erlag am 27. November im 62. Lebensjahr einem Krebsleiden.

Erwin Hausmann. Der langjährige Ärztliche Leiter im Krankenhaus Gmünd verstarb am 20. August im 86. Lebensjahr.

Franz Kadrnoska. Der Gründer des FAM-Reisebüros in Gmünd starb am 4. Juli mit 68 Jahren.

Hans Kahl. Der Sänger verstarb am 30. Mai kurz nach einer Vorstellung im Kulturhaus Alt-Nagelberg mit 66 Jahren.

Werner Lebinger. Das beliebte Mitglied von Feuerwehr und Dorferneuerungsverein Ullrichs verstarb am 8. September mit 64 an einem Herzinfarkt.

Franz Mörzinger. Der Besitzer der Papiermühle in Bad Großpertholz starb am 3. Juli (86).

Franz Müllner. Der ehemalige Fußballer des SC St. Martin, Schiedsrichter und Funktionär verstarb am 4. Oktober (59).

Peter Peham. Der ehemalige SP- Gemeinderat und Vorsitzende des Pensionistenverbands Weitra verstarb am 14. Mai mit 72.

Wilhelm Romeder. Am 18. Jänner verstarb der frühere Weitraer Vizebürgermeister und Hauptschul-Direktor Wilhelm Romeder im 94. Lebensjahr. Romeder war auch Leiter der Volkshochschule Weitra.

Stefan Schleritzko. Bei einem Feuerwehreinsatz kam der 30-jährige Grünbacher am 2. Juli ums Leben. Er hinterließ eine Frau und zwei Kinder.

Karl Tiefenbach. Der ehemalige Geschäftsführer der Molkerei Gmünd verstarb am 9. Februar im Alter von 92 Jahren.

Adolf Trötzmüller. Der ehemalige Direktor des Bundesgymnasiums Gmünd verstarb am 23. November im 94. Lebensjahr.