Dietmanns

Erstellt am 21. April 2017, 04:55

von Thomas Weikertschläger

Nach Verzögerungen: Wohn-Projekt startet nun doch. Die WAV errichtet in Dietmanns insgesamt 12 neue Wohnungen.

Symbolbild  |  NOEN, BilderBox

Nun wird es also doch ernst: Die WAV errichtet in Dietmanns eine neue Wohnhausanlage für Junges Wohnen und Betreutes Wohnen. Die Erleichterung darüber ist in der Gemeinde Großdietmanns groß, denn das Projekt hängt schon seit einigen Monaten in der Schwebe.

Bereits seit 2014 plante die Gemeinde mit der Errichtung des Gebäudes in der Dechant-Hauer-Straße, im Juni 2015 berichtete die NÖN erstmals, dass mit dem Bau der geplanten zwölf Wohneinheiten noch im Sommer begonnen werde. Doch dann gab es immer wieder Verzögerungen, obwohl es laut Bürgermeister Johann Weissenbök acht Bewerber für Wohnungen gegeben habe. Für die seien die ewigen Verschiebungen aber nicht leicht gewesen: „Wenn du eine Wohnung brauchst, dann kannst du nicht ewig warten“, so Weissenbök. Jetzt müsse man schauen, ob es noch genug Interesse für die Wohnungen gebe.

Baustart soll sich nach der Interessenslage richten

Dies wurde bei einer Infoveranstaltung am 19. April (nach Redaktionsschluss) abgeklärt. Dabei wurden Interessenten über die WAV-Pläne informiert. Der Baustart soll sich nun je nach der Interessenslage richten. Geplant ist, eine innovative Wohnhausanlage, in der Alt und Jung gemeinsam leben, zu errichten. So sollen im Erdgeschoß fünf Wohnungen für „Betreutes Wohnen“, im Obergeschoß sieben für „Junges Wohnen“ entstehen.

Jede Wohnung soll über eine eigene Terrasse oder einen Balkon sowie einen Pkw-Abstellplatz und ein Kellerabteil verfügen. Weiters werden in der Wohnanlage ein Kinderwagen-/Fahrradabstellraum sowie ein Gartengeräteraum eingerichtet, ein Trockenraum im Obergeschoß steht zur allgemeinen Benutzung bereit. Im Erdgeschoß sollen ein Gemeinschaftsraum mit großzügiger Terrasse und ein großer Gemeinschaftsgarten zu sozialen Aktivitäten einladen. Alle Geschoße werden mittels Lift barrierefrei erreichbar sein.

Mit der Planung des Projektes wurde das Architekturbüro Schwingenschlögl ZT aus Gmünd betraut.