Eisgarn

Update am 14. Juni 2017, 07:13

von NÖN Redaktion

18-jähriger Lehrling bei Quadunfall getötet. Bei Unfall mit seinem Quad wurde der 18-jährige Christoph Gillitschka aus Großradischen getötet.

Der 18-Jährige wurde ins Krankenhaus geflogen  |  APA (Archiv/Fohringer)

Mit einem Quad verunglückte der 18-jährige Christoph Gillitschka aus Großradischen am 3. Juni im Bezirk Waidhofen. Er wurde nach dem Unfall mit dem Notarzthubschrauber ins Landesklinikum St. Pölten eingeliefert. Am 9. Juni verloren dann die Ärzte den Kampf um sein Leben. 

Christoph Gillitschka war auf einem Hintausweg in Ruders, der parallel zur B30 verläuft, unterwegs. Aus unbekannter Ursache verlor er die Herrschaft über das Fahrzeug und kam rechts von der Fahrbahn ab. Der 18-Jährige fuhr in den Straßengraben, stieß gegen eine leere Kabelrolle aus Holz und schließlich gegen die Betonverrohrung einer Hallenzufahrt. Das Quad kam in einer angrenzenden Wiese auf den Rädern zum Stillstand, der verletzte Lenker blieb auf der Gemeindestraße liegen.

Trauer bei Kameraden der Wehr Großradischen

Er wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades mit dem Notarzthubschrauber ins Landesklinikum St. Pölten geflogen, in dem er am vergangenen Freitag verstorben ist.

Der Zimmerer-Lehrling, der bei der Dobersberger Holzbau-Firma Longin gearbeitet hat, nahm erst Ende Mai erfolgreich am diesjährigen NÖ Lehrlingswettbewerb der Zimmerer in Pöchlarn teil.

Seit rund drei Jahren gehörte er der Feuerwehr Großradischen an und war auch bei der Dorfgemeinschaft aktiv. Die Trauer und Bestürzung nach Bekanntwerden des tragischen Todes des 18-Jährigen ist groß. „Man darf nicht nachdenken“, ist der Feuerwehrkommandant Gerhard Houschko erschüttert.