Erstellt am 11. November 2015, 05:32

von Markus Lohninger

"Elefantenrunde" für Straßenbau geplant. Nach NÖN-Bericht und Gespräch mit NÖ Verkehrsplaner Zibuschka: Bezirk soll sich auf Verkehrsachse einigen!

Treffen mit dem obersten Verkehrsplaner des Landes, Friedrich Zibuschka (3. von links): Stadtrat Martin Preis, Hoheneichs Bürgermeister Roland Wallner (von links), Vizebürgermeister Hubert Hauer, Kirchbergs Bürgermeister Karl Schützenhofer und die Gmünder Bürgermeisterin Helga Rosenmayer (von rechts).  |  NOEN, Stadtgemeinde/H. Winkler
Noch nicht zu spät ist es für einen hochwertigen Ausbau der Straßenverbindung von Gmünd-Schrems nach Zwettl. Das sagen zumindest die ÖVP-Bürgermeister von Gmünd (Helga Rosenmayer), Kirchberg (Karl Schützenhofer) und Hoheneich (Roland Wallner) nach einem Gespräch mit NÖ-Verkehrsplaner Friedrich Zibuschka, das auf Einladung von Rosenmayer am 4. November im Gmünder Rathaus geführt wurde.

Der NÖN hatte der mit Monatsende in den Ruhestand tretende Zibuschka ja wie berichtet Vorplanungen für die Zwettl-Weitra-Trasse mit Umfahrungen von Jagenbach, Wörnharts und Weitra bestätigt, wodurch die Direktanbindung des regionalen Wirtschaftszentrums Gmünd und Schrems via Kirchberg an Zwettl hinfällig sei. Bei der Sitzung in Gmünd hat er das nun nach einem flammenden Appell an die „kürzeste, direkteste und auch traditionelle Verbindung“ der „Entwicklungsachse“ (Rosenmayer) über Kirchberg nicht mehr behauptet.

„Hoffe im Bezirk auf     eine Geschlossenheit“

„Es war ein gutes Gespräch. Mein Eindruck war, dass wir zunächst im Bezirk an einem Strang ziehen und eine gemeinsame Meinung finden müssen“, sagt Rosenmayer, „wir dürfen das Thema nur jetzt nicht einschlafen lassen.“ Wallner dazu: „Im Bezirk Gmünd ist noch einiges offen, wir müssen uns aber auf eine Trasse einigen.“

Um diese zu finden, wollen die Gemeindevertreterverbände von ÖVP und SPÖ noch im November zur großen Diskussionsrunde mit allen Bürgermeistern und Vizebürgermeistern aus dem Bezirk laden. Dabei soll, so Wallner, über die weitere Vorgehensweise beratschlagt werden: „Ich bin guter Dinge, hoffe auf gute Gespräche und eine Geschlossenheit im Bezirk.“

Unabhängig von der künftigen Rolle Kirchbergs tritt das mit Zibuschka an einem Tisch gesessene Bürgermeister-Trio für den Ausbau der Anbindung des Bezirkes über die B41 an Freistadt auf. Von dort wird noch heuer eine durchgängige Autobahn bis Linz und zur Frächter-Drehscheibe Wels führen.