Erstellt am 23. Februar 2016, 09:33

von NÖN Redaktion

Hohe Ehren für Tauber. Der Waldensteiner Hartwig Tauber erhielt für Bemühungen um den Breitband-Ausbau bis zum Haushalt wichtigen europäischen Awarad.

Hartwig Tauber (rechts) erhält den FTTH Award 2016 vom Präsidenten des FTTH Council Europe, Edgar Aker.  |  NOEN, FTTH Council Europe

"Im Waldviertel hat sich der Waldensteiner Hartwig Tauber längst einen Namen als "Mr. Glasfaser" gemacht, seit Jahresbeginn setzt er sein Netzwerk und sein Wissen zudem wie in der NÖN berichtet als Geschäftsführer der NÖ Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) ein, die für das Land NÖ die Versorgung von Glasfaseranschlüssen bis zum Haushalt in ländlichen Gebieten umsetzt.

3000 Teilnehmern in Luxemburg

Nun wurde dem 44-Jährigen auch hohe internationale Anerkennung zuteil: Hartwig Tauber erhielt am 17. Februar bei der „Fibre to the Home-Konferenz“ mit über 3000 Teilnehmern in Luxemburg den internationalen FTTH-Award 2016 für seine Verdienste um den Glasfaserausbau in Europa. Die Industrieorganisation „FTTH Council Europe“ mit Sitz in Brüseel verleiht diesen Preis seit 2012 an Personen, die sich besonders für den Ausbau von Glasfaser-Breitband in Europa eingesetzt haben.

Tauber, der die Organisation von 2004 bis 2015 geleitet hat, wurde heuer von einer hochkarätigen Jury zum eindeutigen Sieger bestimmt. Der Präsident des FTTH Council Europe, Edgar Aker, meint „Tauber hat in den vergangenen elf Jahren eine anfänglich kleine Organisation mit 25 Mitgliedern zu einem Europäischen und Globalen Player aufgebaut. Wichtige Meilensteine wie das 100 Mbit/s-Ziel in der Digitalen Agenda für Europa 2020 und der zunehmende Fokus der Europäischen Kommission auf Glasfaser bis zum Haushalt in ländlichen Gebieten wurden von ihm initiiert und umgesetzt.“

Ausbau muss schnell umgesetzt werden

„Für mich ist die Verleihung eine besondere Ehre“, hält Tauber fest, „ich bin zu 100% davon überzeugt, dass nur der Glasfaserausbau bis zum Haushalt eine zukunftssichere Breitbandlösung für Endkunden und Betriebe darstellt – in der Stadt ebenso wie am Land. Und es darf in Europa keine Zeit mehr verloren werden, der Ausbau muss so schnell wie möglich umgesetzt werden.“