Erstellt am 22. Oktober 2016, 00:49

von Markus Lohninger

Haus fällt für Gmünder Wasserwerk. Der Gmünder Wirtschaftshof in der Weitraer Straße verschmilzt mit dem Wasserwerk. Das Nebengebäude wird abgerissen, um den nötigen Platz zu machen.

Die Gebäudezeile im Bauhof wächst in Richtung des alten Hauses, das demnächst abgetragen wird. Beim Lokalaugenschein: Stadtrat Martin Preis, Wassermeister Thomas Gallistl, Bürgermeisterin Helga Rosenmayer, Stefan Dürnitzhofer, Wirtschaftshof-Stadtrat Thomas Miksch, Bauamts-Leiter Franz Höllrigl und Bauhofleiter Thomas Votava (v.l.).  |  Markus Lohninger

Insgesamt 156.000 Euro investiert die Stadt Gmünd in die Zusammenführung ihres Wirtschaftshofes in der Weitraer Straße mit dem städtischen Wasserwerk, das aus der Lagerstraße abgesiedelt wird und dort Platz macht für den geplanten neuen Firmenstandort des IT-Paradebetriebes „Internex“ von Markus Böhm.

Für die Verschmelzung wird der Bauhof, in dem nach der Auslagerung des Altstoff-Sammelzentrums an die B41 bei Hoheneich wichtige Kapazitäten frei wurden, um den Nachbargrund in Richtung der Schmalspurbahn-Gleise erweitert. Das dortige alte Wohnhaus wird abgetragen. Stattdessen werden als Verlängerung des bestehenden Gebäudes ein Lager, eine neue Werkstatt, ein neuer Büro-Container und zwei Fertigteil-Garagen errichtet. Zudem können zuletzt bereits ausgelagerte Bereiche des Bauhofes zurück unter das gemeinsame Dach geholt werden.

Weichenstellung für die nächsten 20 Jahre

Abbruch und Ausbauten sollen „so bald wie möglich“ starten, sagt Infrastruktur- und Personal-Stadtrat Martin Preis (ÖVP) auf NÖN-Nachfrage: „Ziel ist es, dass der um das Wasserwerk erweiterte gemeinsame Wirtschaftshof der Stadtgemeinde Gmünd bis Jahresende oder kurz danach in den Vollbetrieb übergeht.“ Die etwa 30-köpfige Belegschaft sei in den kommenden Wochen gefordert, sagt Preis. Aber: „Sie ist top-motiviert. Es geht immerhin um eine Weichenstellung für die nächsten 20 Jahre.“

Am bisherigen, zuletzt bereits deutlich zu großen, Standort des Wasserwerkes lief früher unter anderem sogar ein eigener Installations-Betrieb der Gemeinde.