Erstellt am 21. Oktober 2015, 05:42

von NÖN Redaktion

14-Jähriger hatte Raub vorgetäuscht. Ein 14-Jähriger wurde bei Staatsanwaltschaft angezeigt, weil er einen Überfall beim Grenzübergang Bleyleben nur vorgetäuscht hatte.

 |  NOEN, Erwin Wodicka - wodicka@aon.at

Unerwartete Wendung in einem Fall, der im Sommer für Aufsehen gesorgt hatte: Ein 14-jähriger Schüler aus Gmünd gab jetzt zu, dass der Handyraub, der Anfang Juli passiert sein sollte, nur erfunden war.

Seit 7. Juli ermittelten die Gmünder Polizeibeamten im Fall des 14-Jährigen. Er erstattete damals Anzeige, dass ihm sein IPhone 6 von einem unbekannten Jugendlichen beim Grenzübergang Bleyleben geraubt worden sei. Dem Gmünder Schüler sei dabei auch Gewalt angedroht worden.

Bursch bleibt „Warum“ seiner Tat schuldig

Jetzt konnte durch die Erhebungen bewiesen werden, dass das Handy nicht geraubt wurde. Der Schüler gab am 19. Oktober im Beisein seiner Mutter zu, den Raub erfunden zu haben. Auf das „Warum?“ gab er keine Antwort. Er wird wegen Vortäuschen einer mit Strafe bedrohten Handlung bei der Staatsanwaltschaft Krems angezeigt.