Erstellt am 29. Januar 2016, 06:33

von Markus Lohninger

Bauhof wird größer. Grund zwischen Wirtschaftshof und Schmalspur-Bahngleisen soll gekauft und in ein Gesamtkonzept eingebaut werden.

Präsentieren die Pläne für das Nachbar-Grundstück des städtischen Wirtschaftshofes: Vizebürgermeister Hubert Hauer, Infrastruktur-/Personal-Stadtrat Martin Preis und der FPÖ-Stadtrat für Sport, Fuhrpark und Liegenschaften, Benjamin Zeilinger (von links nach rechts).  |  NOEN, Markus Lohninger
Bereits vor mehr als einem Jahr berichtete die NÖN über die Pläne der Stadtgemeinde Gmünd, Wirtschaftshof und Wasserwerk zusammen zu legen. Der Gemeinderat wird sich nach einem Ende 2014 einstimmig erfolgten Grundsatz-Beschluss in seiner Sitzung am 27. Jänner wieder dem Thema widmen: Das ans Areal des Wirtschaftshofes in der Weitraer Straße 106 anschließende Grundstück samt Wohnhaus soll angekauft werden. Im Stadtrat kam dazu bereits grünes Licht.

„Dieses Grundstück soll in einem Konzept für die Adaptierung und Modernisierung des Bauhofes aufgehen“, sagt Infrastruktur- und Personal-Stadtrat Martin Preis (ÖVP): „Die Idee existiert seit vielen Jahren. Die neue Stadtregierung hat sich aber vorgenommen, innovative Projekte auch umzusetzen.“

Wasserwerk dürfte zum Bauhof übersiedeln

Details zur Gestaltung sind noch offen, die beteiligten Abteilungen der Stadtgemeinde bringen sich derzeit in die Konzeptfindung ein. Wahrscheinlich ist aber, dass der Altbau am angekauften Nachbar-Grundstück des Bauhofs in der Weitraer Straße dem Platzbedarf weichen – also abgetragen werden – muss. So gut wie fix ist auch, dass die beiden Kommunalbetriebe mit etwa 30 Beschäftigten räumlich und organisatorisch zusammengeführt werden: Vom Wasserwerk in der Lagerstraße dürften die vier Mitarbeiter, drei Fahrzeuge und ein umfangreiches Lager in die Weitraer Straße übersiedelt werden.

Die Stadtgemeinde wird auf das zusätzliche Grundstück, dessen Kaufpreis bei 65.000 Euro liegt, ab April zugreifen können. Danach sollen rasch Nägel mit Köpfen gemacht werden, wie Finanz-Stadtrat/Vizebürgermeister Hubert Hauer (AfG) erklärt: „Ziel wäre es, die Übersiedlung bis Jahresende zu vollziehen.“