Gmünd

Erstellt am 14. Juli 2016, 05:42

von Markus Lohninger

Färbelungs-Aktion kein Vandalenakt. Radweg-Markierungen in der Neustadt versehentlich unkenntlich gemacht.

Ein unangenehmer Fauxpas passierte mit mehreren Radweg-Markierungen in der Neustadt. Diese müssen jetzt komplett überdeckt – und dann neu angefertigt werden.  |  NOEN, M. Lohninger

Die Folgen einer kuriosen Färbelungsaktion sorgen seit einigen Tagen für Kopfschütteln bei Passanten und Nutzern des Radweges in der Schubertstraße in Gmünd-Neustadt: Wurden dort doch gleich mehrere bestehende Radweg-Markierungen derart überfärbelt, dass deren Sinn nicht mehr eindeutig erkennbar ist.

Franz Höllrigl, Leiter des städtischen Bauamtes, beteuert auf NÖN-Nachfrage, dass es sich dabei um keinen Vandalenakt handelt – sondern um den unangenehmen Fauxpas eines Gemeinde-Mitarbeiters. Dieser habe das Muster mehrfach falsch platziert. „Die Stellen müssen nun komplett überdeckt werden, damit neue Markierungen angebracht werden können“, erklärt er.

Ansonsten ist der Bauamtsleiter trotz hochsommerlichen Hochbetriebes sehr zufrieden, auch die beiden aktuellen Großbaustellen laufen demnach nach Plan. So wurden im Bereich des Tores am unteren Ende des Schubertplatzes, wo seit 4. Juli der gesamte Kreuzungsbereich mit der Weitraer Straße gesperrt ist, bereits LWL-Rohre und Kabel für die künftige Straßenbeleuchtung verlegt. Der Kanal muss an der Stelle nicht erneuert werden, darüber kommen nun „selbstnivellierende“ Kanaldeckel, die nicht mehr direkt auf dem Schacht aufliegen – mit ihnen soll das Problem absackender und klappernder Deckel im stark befahrenen Bereich endgültig Geschichte sein.

Weitraer Straße: Sperre noch bis Ende Juli

Die Baustelle selbst soll, wenn das Wetter mitspielt, bis Ende Juli abgeschlossen sein, wobei die Strecke bis zur Bleyleben im Zuge der Asphaltierung auch eine endgültige Verschleißdecke erhalten soll. – Bereits etwas früher soll indes die Kanalerneuerung in Klein-Eibenstein beendet sein.