Erstellt am 03. August 2016, 06:25

von NÖN Redaktion

Gym: Mann stürzte ab. Bad Großpertholzer (32) nach Arbeitsunfall am Sportplatz des Gymnasiums in künstlichen Tiefschlaf versetzt. Bis September wird auf der Baustelle gearbeitet.

Neben der neu errichteten Stützmauer am Sportplatz des Gmünder Gymnasiums wird derzeit die neue Laufbahn errichtet.  |  NOEN, Weikertschläger

Ein Zimmerer aus Bad Großpertholz befindet sich im künstlichen Tiefschlaf. Er stürzte am 1. August bei der Baustelle beim Gmünder Gymnasium von rund 2,50 Meter Höhe auf den Betonboden.

 |  NOEN

Der 32-Jährige war mit Schalungsarbeiten an einer Mauer beschäftigt. Gegen 10.30 Uhr dürfte er aus noch unbekannter Ursache auf den Betonboden gestürzt und mit dem Kopf aufgeschlagen sein. Im Beisein des Notarztes wurde der Schwerverletzte mit der Rettung ins Gmünder Klinikum gebracht. Nach der Erstversorgung ging es für den Zimmerer weiter nach Horn. Dort wurde er auf der Intensivstation in künstlichen Tiefschlaf versetzt. Wegen Schädel-Hirn- und Wirbelsäulentraumata wird dieser Tiefschlaf mehrere Wochen dauern, heißt es seitens der Polizei.

Mauer, Laufbahn und Volleyball-Platz erneuert

Die Bauarbeiten an der Sportanlage des Gymnasiums werden nach Auskunft von Direktor Günter Czetina noch bis in den September andauern. An der Anlage waren Sanierungsarbeiten notwendig geworden: Da die Begrenzungsmauer zu Nachbargrundstücken einzustürzen drohte, wird eine neue Mauer mit einem neuen Zaun aufgezogen. Auch die Tartan-Laufbahn wird komplett erneuert und aus Platzgründen von bisher vier auf drei Laufbahnen verschmälert. Zudem wird ein Fangnetz hinter dem Fußballtor errichtet.

Ebenfalls erneuert wird der Beachvolleyball-Platz. „Er ist mittlerweile 25 Jahre alt, da wurde eine Erneuerung fällig“, sagt Czetina. Ein neues Vlies wird verlegt, damit von unten kein Gras nachwachsen kann. Auch der Sand wird erneuert. Noch nicht fix ist die Anschaffung einer Abdeckung, um das Eindringen von Grassamen zu verhindern. „Das würde den Platz länger fit halten.“

Die Abdeckung müsste aus dem Schulbudget bezahlt werden, den Rest zahlen Landesschulrat bzw. BIG.