Gmünd

Erstellt am 22. September 2016, 05:16

von NÖN Redaktion

Trauer um Manfred Lahodny. Der Horner Internist, der 20 Jahre im Klinikum Gmünd tätig war, verstarb am 12. September im Alter von 53 Jahren.

Manfred Lahodny  |  NOEN, privat

Trauer und Betroffenheit herrscht am Landesklinikum Gmünd nach dem Tod von Oberarzt Manfred Lahodny, der über 20 Jahre in Gmünd tätig war. Der beliebte Internist verlor am 12. September im Alter von 53 Jahren den Kampf gegen den Krebs.

Der gebürtige Horner kam 1994 ans Gmünder Krankenhaus und absolvierte hier seine Facharztausbildung. Bis 31. Dezember 2015 war er als Oberarzt an der Internen Abteilung tätig. 2012 schloss er auch noch die Facharztausbildung für Geriatrie ab.

In seiner Heimatstadt Horn führte er außerdem seit 2006 eine Facharztpraxis für Innere Medizin, in der er zuletzt auch noch tätig war. Im Sommer sei sein Gesundheitszustand aber stetig schlechter geworden, berichtet sein Kollege Eduard Gaisfuss.

Betroffenheit unter Kollegen

„Wir haben gewusst, dass Manfred Lahodny schwer krank ist, aber sein Tod macht uns tief betroffen und sprachlos“, bringt der ärztliche Standortleiter am Landesklinikum Gmünd, Primar Michael Böhm seine Trauer und die seiner Kollegen zum Ausdruck.

„In allen Berufsgruppen an unserem Haus wurde der Oberarzt geschätzt. Er war immer loyal und hat gewissenhaft gearbeitet“, so Böhm weiter. Einige Jahre arbeitete Lahodny auch unter dem nun pensionierten Primar Farid Samouh, der ebenfalls tiefe Betroffenheit zeigt: „Wir haben uns sehr gut verstanden. Er war immer nett zu den Kollegen und auch zu den Patienten. Er hat wirklich ausgezeichnet gearbeitet, fachlich wie menschlich.“

Mit dem Tod Lahodnys verliert auch das Rote Kreuz Gmünd einen von den Kollegen immer geschätzten langjährigen Notarzt. „Es war ein netter Kollege, alle haben gerne mit ihm gearbeitet. Wir sind über seinen Tod tief erschüttert“, sagt Bezirksstellengeschäftsführer Markus Hobiger zur NÖN.

Oberarzt Manfred Lahodny hinterlässt seine Gattin und drei Kinder.