Gmünd

Erstellt am 05. Januar 2018, 05:00

von Markus Lohninger

Trotz Sommerlochs Spitzenjahr im Solebad. Komfort-Offensive griff: Wohlfühl-Oase verbuchte im Vorjahr mit 355.000 Gästen neuen Besucher-Rekord und stellte auch im Hotel neuen Höchstwert auf.

Mit Akrobatin, LED-Tänzern & mehr ging es im Sole-Felsen-Bad für 550 Menschen ins neue Jahr.  |  privat

Mit einem rauschenden Fest für insgesamt 550 angemeldete Gäste in Hotel & Bad ging am 31. Dezember ein Jahr zu Ende, in dem in beiden Sole-Felsen-Bad-Betrieben historische Bestmarken gesetzt wurden.

privat

So wurde mit fast auf den Punkt genau 355.000 Gästen der bisherige Besucher-Jahresrekord um 3.000 übertroffen, wobei der stärkste Tag zur vorigen Wochenmitte erreicht wurde – immerhin 2.426 Bade- und Saunagäste passierten am 28. Dezember die Drehkreuze. Für diese sei der Besuch trotz des regen Treibens vergleichbar entspannt abgelaufen, betont Geschäftsführer Bernhard Strohmeier.

Er führt das auf qualitative Erweiterungen im vergangenen Jahr zurück: „Wir haben im Bad um 40 Liegen aufgestockt und in der Saunawelt mit zwei parallelen Aufgüssen zur vollen Stunde seit Herbst und zusätzlichem Stauraum wichtige Schritte gesetzt.“

45 Ablage-Plätze kamen neu dazu, zudem wurden für den deutlich verdichteten Aufguss-Plan zwei weitere Bademeister eingestellt. „Das ist kostenintensiver, ermöglicht aber selbst an sehr starken Tagen einen relativ angenehmen Aufenthalt“, bilanziert Strohmeier.

Gesamtpaket für Aus- und Umbau in Planung

Bei Rekorden in einem Wellness-Ressort muss freilich immer auch das Wetter mitspielen. Das kostete 2017 mit dem sehr warmen Sommer einige Gäste, füllte das Bad aber dafür im regnerischen September überdurchschnittlich stark. Stärkster Monat war indes der März – als viele „NÖ Card“-Besitzer die letzte Chance zum Gratis-Eintritt mit der alten Karte nutzten.

Positiv fällt die Bilanz von Geschäftsführer Strohmeier auch für Hotel und Restaurant-Betrieb im Wintergarten aus. Letzterer war nicht nur bei Weihnachtsfeiern stark gebucht, sondern versorgte im Vorjahr unter anderem auch 16 Hochzeits-Gesellschaften und brachte es auch an normalen Wochentagen im Schnitt auf 120 zubereitete Mittagessen. Zugleich wurde im Hotel ein Plus von 900 Nächtigungen erzielt, durch das die Zimmerauslastung um 1,5 auf nun 64,7 Prozent anstieg.

Ist der Plafond mit den Spitzenwerten in Bad und Hotel allmählich erreicht? Geschäftsführer Strohmeier glaubt, dass immer noch Potenziale frei liegen: „Es gibt Ideen, wie wir schwächere Monate noch etwas mehr ankurbeln könnten.“ Dabei wird nach Investitionen im siebenstelligen Euro-Bereich im Jahr 2017 auch heuer an einem intensiven Gesamtpaket für Um- und Ausbau-Maßnahmen gearbeitet.

Zeit zum Verschnaufen bleibt jedenfalls nach dem Großauflauf um Weihnachten und Neujahr nicht: Am 12. Jänner steigt mit dem NÖ Rauchfangkehrer-Ball das nächste Highlight. Das Hotel ist dazu bereits ausgebucht, auch sämtliche Sitzplätze sind längst vergeben!