Großdietmanns

Erstellt am 28. Juli 2016, 03:30

von NÖN Redaktion

In luftige Höhen mit Flugzeug-Prototypen. Vom Segelflieger zum Wasserflugzeug: Benedikt Döller aus Wielands erforscht neue Technologien.

Master of Science ist nun Benedikt Döller: Er absolvierte das Luft- und Raumfahrttechnik-Studium.  |  privat

Benedikt Döller aus Wielands ist nicht nur begeisterter Segelflugpilot: Vor kurzem hat er sein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität München beendet. Am Campus der TU mit Sitz in Garching bei München feierte er seinen Abschluss.

Seit April arbeitet der Wielandser nun als Entwicklungs- und Fertigungsingenieur bei der Firma Dornier Seawings am Sonderflughafen Oberpfaffenhofen, südwestlich von München. Seine im Studium erlangten Kenntnisse wendet er am Protoypenbau des Wasserflugzeugs „Seastar“ an.

Als Absolvent der HTL für Flugtechnik in Eisenstadt zog Döller im Jahr 2009 nach München und setzte seine Studienschwerpunkte in den Fachgebieten Strömungsphysik und Faserverbundtechnologie. Auf Letzterer beruht seine Erforschung von neuartigen Leichtbau-Strukturen in der Luftfahrt, die er im Rahmen seiner Masterarbeit bei Airbus in Ottobrunn durchgeführt hat.

Neben seinem Studium engagierte sich der 27-Jährige ehrenamtlich in der „Akademischen Fliegergruppe München“ (Akaflieg). Diese von Studenten geführte Forschungsgruppe ist vereinsähnlich aufgebaut und hat deutschlandweit auch historisch maßgeblich an der Entwicklung von neuen Technologien in der Luftfahrt beigetragen.

Die Akaflieg beschäftigt sich mit der Konstruktion und der Erprobung von Flugzeugprototypen. Benedikt Döller hatte dort in den letzten zwei Jahren das Amt des Geschäftsführers inne.